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Kevin De Bruyne kann sich vorstellen, den VfL Wolfsburg mittelfristig zu verlassen. Bei einer Anfrage eines Topklubs müsse man reden. Sein Berater sagt, was man hinblättern müsste.

Der von zahlreichen Topklubs umworbene Kevin De Bruyne hat für die Zukunft einen Abschied vom Bundesligisten VfL Wolfsburg erneut nicht ausgeschlossen. "Wenn plötzlich ein noch größerer Verein kommt und Wolfsburg wäre einverstanden, dann ist es eben so", sagte der belgische Offensivstar der Tageszeitung Die Welt: "Ich sage nicht, dass ich hier bald weggehe, ich sage aber auch nicht, dass ich für immer bleibe. Das wäre doch dumm."

Der Vertrag des 23-jährigen, der mit 26 Scorerpunkten die Bundesligawertung anführt, läuft beim VfL noch bis Ende Juni 2019 - angeblich ohne Ausstiegsklausel. Zuletzt war auch über ein Interesse von Rekordmeister Bayern München spekuliert worden. Die Bayern dürften mittelfristig auf der Suche nach einem Nachfolger für die jeweils 31-jährigen Arjen Robben und Franck Ribery sein.

VfL-Trainer Dieter Hecking sagte zu dem Bayern-Gerücht: "Dafür gibt es Null Anzeichen." Außerdem sei er sicher: "Kevin ist bei uns gut aufgehoben. Von daher bin ich sehr entspannt."

Zumal ein möglicher Interessent tief in die Tasche greifen müsste. "Ein Verein, der heute sagt, er sei bereit, für Kevin 30 Millionen Euro Ablöse zu zahlen, redet an der Realität vorbei. Ein Spieler wie Kevin hat mittlerweile einen Marktwert von 50, 55 oder 60 Millionen Euro", sagte sein Berater Patrick de Koster in der Sport Bild.

De Bruyne will sich vorerst nur auf den VfL konzentrieren. Auch auf den Meistertitel in dieser Saison rechnet sich der ehrgeizige Mittelfeldspieler trotz zehn Punkten Rückstand auf die Bayern noch Chancen aus.

"Ich gebe auch die Meisterschaft noch nicht auf", sagte De Bruyne: "Ich will immer gewinnen, sonst würde ich nicht Fußball spielen."

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