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Wolfgang Niersbach ist seit 2012 DFB-Präsident
Wolfgang Niersbach ist seit 2012 DFB-Präsident © getty

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat mit Überraschung und Unverständnis auf den Fall Heinz Müller reagiert.

"Das hat uns ein Stück weit auf dem linken Fuß erwischt, da bin ich ganz ehrlich", sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock am Rande des von DFB und Mercedes Benz verliehenen Integrationspreises.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach erklärte, er könne "das Urteil nullkommanull verstehen. Ich bin kein Jurist, aber ich wundere mich wirklich, dass hochstudierte Juristen eine solche Entscheidung herbeiführen, obwohl die Abläufe über Jahre hinweg Usus sind und sich bewährt haben."

Der 64-Jährige geht aber "davon aus, dass die Entscheidung in den nächsten Instanzen korrigiert wird".

Am Dienstag war bekannt geworden, dass der ehemalige Torwart Müller in erster Instanz einen Prozess gegen seinen Ex-Klub 1. FSV Mainz 05 gewonnen hatte, dessen Urteil weitreichende Folgen für Vereine und Verbände haben könnte.

Der 36-Jährige hatte gegen die Befristung seines Vertrages geklagt und Recht bekommen.

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