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Thomas Helmer im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 über Joe Zinnbauer und den HSV
Joe Zinnbauer (r.) löste Mirko Slomka im September 2014 als HSV-Trainer ab © SPORT1/Getty Images

Der Trainer des Hamburger SV macht auf SPORT1-Experte Thomas Helmer einen ratlosen Eindruck. Auch bei Borussia Dortmund liege noch mehr im Argen, als es zuletzt den Anschein hatte.

Hallo Fußball-Freunde,

Der Hamburger SV hat am 25. Spieltag die nächste Niederlage kassiert und steckt weiter unten drin.

Das ist bitter für die Mannschaft, sie hätte gegen Hoffenheim eine gute Gelegenheit gehabt, denn der Gegner war auch nicht besonders gut. Sie kommen aber nicht in den Strafraum, zu schlecht ist die Offensive.

Ivica Olic zum Beispiel hat keinen Ball vorne bekommen. Wenn es so läuft, muss ich sagen: Dann brauch ich ihn auch nicht.

Beunruhigend außerdem: Coach Joe Zinnbauer macht aktuell keine gute Figur. Er hat nach dem Spiel wieder nur darauf hingewiesen, dass die anderen Teams ja auch nicht gepunktet haben.

Das einzige, was mich positiv stimmt: Sie bemühen sich beim HSV zumindest, Ruhe zu bewahren - was früher anders war.

Eine andere Mannschaft, die vorne ihre Probleme hat, ist Borussia Dortmund.

Defensiv zeigt der BVB inzwischen eine bessere Leistung, steht viel kompakter als noch in der Hinrunde. Spielerisch ist aber immer noch die Leichtigkeit zurück.

Wenn ich mir Shinji Kagawa oder Henrikh Mkhitaryan und ihre Leistung gegen Köln ansehe: Die sind komplett außer Form. Da kommt in der Offensive viel zu wenig.

Die Dortmunder haben in der Rückrunde zwar ihre Spiele gewonnen, aber nur, weil Marco Reus in überragender Form war.

Auf Dauer reicht das nicht.

Bis demnächst,

Euer Thomas Helmer

Ex-Nationalspieler Thomas Helmer wechselt sich in dieser Saison als Experte im Volkswagen Doppelpass und bei der sonntäglichen SPORT1-Kolumne mit Thomas Strunz und Mario Basler.

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