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Hamburger SV-Julian Green
Julian Green bezeichnete Hamburg als einen "kühlen Ort" © Getty

Julian Green kommt beim Hamburger SV nicht zum Zug. Der Leihspieler des FC Bayern gibt Einblicke in sein Seelenleben und berichtet von einer Abmahnung des Klubs.

Julian Green hat sich frustriert über seine aktuelle Situation beim Hamburger SV geäußert.

"Ich glaube, ich habe mich noch nie so allein gefühlt", sagte der Nachwuchsspieler, der im Sommer auf Leihbasis vom FC Bayern zum Hamburger SV gewechselt war, im Interview mit der Zeit.

Green konnte sich in der Hansestadt bisher keinen Platz in der Mannschaft erspielen und stand in neun der letzten zehn Spiele nicht im Kader.

Dem amerikanischen Nationalspieler fehlt der Rückhalt beim Bundesliga-Dino aus der Hansestadt: "Ich hatte von Beginn an das Gefühl, nicht gebraucht zu werden."

Green zeigte sich auch von Trainer Joe Zinnbauer bitter enttäuscht. Der Coach habe nicht mit ihm gesprochen - weder in der Hinrunde noch im Trainingslager.  

Vor ein paar Tagen hat es jedoch ein Gespräch gegeben, bei dem ihm Zinnbauer und der Sportdirektor Peter Knäbel eine Abmahnung vorgelegt hätten.

"Auf dem Zettel stand Abmahnung. Es stand dort, wenn ich noch mal aufgefordert würde, in der zweiten Mannschaft zu spielen, dann müsste ich das machen, weil ich verpflichtet bin. Ich habe das nicht unterschrieben, aber meine Meinung gesagt", erklärte der 19-Jährige.

Zuvor soll sich Green geweigert haben, für die U23 des HSV aufzulaufen. Nach Informationen der "Bild" hat sich Green inzwischen gemeinsam mit seinem Berater Roman Grill mit Knäbel ausgesprochen, er sei nun bereit, auch für die U23 zu spielen.

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