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Werder Bremens Geschäftsführer Thomas Eichin hat die Verbalattacke von Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer mit Ironie gekontert.

"Ich habe schon mal einen Puck an den Kopf bekommen. Der Doc sagt, es können tatsächlich Folgeschäden entstehen", sagte der ehemalige Eishockeymanager bei der Pressekonferenz vor der Partie zwischen Werder und dem FCB am Samstag.

Sammer hatte Eichin  nach dem Champions-League Spiel der Bayern gegen Schachtjor Donezk am Mittwoch angegriffen: "Der hat beim Eishockey zwischendurch mal einen Puck an den Kopf bekommen und das sind die Spätfolgen", sagte er auf Nachfrage von SPORT1.

Keine Zeit für Treffen mit Sammer

Zuvor hatte Eichin einen Bayern-Bonus bei den Schiedsrichtern ausgemacht: "Bei den Bayern musst du aufpassen, wenn du in die Zweikämpfe gehst. Ich habe das Gefühl, dass mit zweierlei Maß gemessen wird", erklärte er im Weserkurier.

Zu einer Begegnung mit Sammer abseits des Spiels im Weserstadion wird es wohl nicht kommen. Eichin sagte knapp, er habe schon eine andere Verabredung.

Eine weitere Bemerkung in Richtung des Münchner Sportvorstandes konnte sich der 48-Jährige dann aber doch nicht verkneifen: "Ich weiß, wie Sammer in den letzten Jahren Schiedsrichterentscheidungen kommentiert und mehr Fingerspitzengefühl gefordert hat."

"Nichts unter der Gürtellinie"

Auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte die Wortwahl Eichins kritisiert: "In der Schule würde ich sagen: In die Ecke und schäm dich!"

Dazu ist Eichin allerdings nicht bereit: "Da war meinerseits nichts unter der Gürtellinie. Ich habe die Bayern überhaupt nicht kritisiert und kann mit der aktuellen Situation gut leben."

Laut Trainer Viktor Skripnik werden sich seine Spieler vom Ballyhoo vor dem einstigen Nord-Süd-Gipfel in der Hansestadt nicht beeinflussen lassen.

"Gegen die Bayern braucht man niemanden zu motivieren. Wir wollen wieder dahinkommen, dass wir die Bayern ärgern, vielleicht sogar schlagen können", sagte der Ukrainer.

Bei den letzten vier Niederlagen kassierten die Norddeutschen allerdings insgesamt 24 Gegentore. Zudem fehlt den Platzherren der gelbgesperrte Torjäger Franco di Santo. U-19-Europameister Davie Selke soll den Argentinier, der bislang zwölf Saisontore erzielte, als Sturmspitze ersetzen.

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