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Der 49-Jährige hat mit Hamburg immer noch eine Rechnung offen und träumt bei SPORT1 von einer Rückkehr als Trainer. Interimscoach Peter Knäbel drückt er dennoch die Daumen.

Bruno Labbadia hat offenbar ernsthaftes Interesse an einer Rückkehr zum Hamburger SV.

"Es gibt wenige Klubs, die mir so nahe stehen wie der HSV", sagte der 49-Jährige, der die Hanseaten schon in der Saison 2009/10 trainiert hatte, im Interview mit SPORT1.

"Ich habe immer gesagt, dass Hamburg einer der Vereine ist, die man sich immer vorstellen kann - zumal ich für mich die Sache nie beendet habe. Wenn Sie auf Platz sieben und im Europa-League-Halbfinale entlassen werden, dann kann etwas nicht fertig sein. Das ist etwas, was immer in mir drin war", meinte der derzeit vereinslose Trainer, der nach wie vor in der Hansestadt wohnt.

Mit Ratschlägen an den neuen Interimscoach Peter Knäbel für den anstehenden Kampf um den Klassenerhalt hielt sich Labbadia derweil zurück.

"Es gibt genügend Schlaumeier, die etwas dazu sagen. Und es ist auch so schon ein wahnsinniger Druck, der auf alle herrscht. Da kann man sich nur hineinversetzen, wenn man es selber erlebt hat. Bei einem Traditionsklub im Abstiegskampf - das ist noch einmal eine andere Nummer. Da kann ich nur jedem raten, Ruhe zu bewahren und das Ganze zu unterstützen", erklärte der ehemalige Profi.

Der HSV steht nach 26 Spieltagen mit nur 25 Punkten auf Platz 16. Am vergangenen Sonntag musste deshalb der bisherige Trainer Joe Zinnbauer gehen, Sportdirektor Knäbel übernahm bis zum Saisonende.

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