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Leverkusen - Leverkusen fertigt völlig indisponierte Hannoveraner ab und klettert an Gladbach vorbei auf den direkten Champions-League-Platz. 96 hat im Keller trotz der Klatsche noch Glück.

Bayer Leverkusen marschiert weiter mit Siebenmeilenstiefeln Richtung Champions League.

Die Werkself feierte mit einem 4:0 (2:0) gegen Hannover 96 in der Bundesliga ihren siebten Sieg in Folge und eroberte von Borussia Mönchengladbach den dritten Platz zurück, der ohne Umwege in die Königsklasse führt. (Datencenter: Tabelle)

Hannover seit 13 Spielen ohne Sieg

Während Bayer seinen Vereinsrekord aus der Saison 2001/02 einstellte und zudem im achten Heimspiel nacheinander gegen die Niedersachsen die Oberhand behielt, muss Hannover nach 13 Spielen ohne Sieg auf Relegationsplatz 16 weiter um den Klassenerhalt bangen. (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan)

96-Trainer Tayfun Korkut sitzt nach der neuerlichen Pleite trotz Vertrages bis 2016 mehr denn je auf einem Schleudersitz.

Ömer Toprak (20.), Julian Brandt (40.), Kyriakos Papadopoulos (50.) und Stefan Kießling (70.) erzielten vor 29.482 Zuschauern die Treffer für die Gastgeber, die Hannover nicht den Hauch einer Chance ließen. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Toprak veredelt Calhanoglus Ecke

Nach einigen Annäherungen Richtung 96-Tor hatte Papadopoulos in der 18. Minute die erste klare Torchance für Bayer, als er per Kopf nur knapp das Ziel verfehlte.

Nur zwei Minuten später gelang dem ehemaligen türkischen Nationalspieler Toprak ebenfalls per Kopf sein erster Saisontreffer.

Nach einem Eckball von Hakan Calhanoglu war der Leverkusener Abwehrchef am kurzen Pfosten zur Stelle. (Die Highlights des Spiels zum Nachhören bei unserem Sportradio SPORT1.fm)

Hannover harmlos

Während Bayer anschließend weiter den gegnerischen Strafraum belagerte, brachten die Gäste in der Offensive so gut wie nichts zustande.

Bayer-Torwart Bernd Leno hätte vor der Pause an seinem Arbeitsplatz auch ein Buch lesen können, so harmlos waren die Niedersachen.

Auf der Gegenseite vergaben Stefan Kießling, Papadopoulos und Heung-Min Son Chancen auf eine höhere Führung, ehe Brandt nach fantastischer Vorarbeit von Kießling zu seinem zweiten Saisontor kam.

Papadopoulos und Kießling gnadenlos

Obwohl Korkut seinen Spielern unter der Woche ins Gewissen geredet und immer wieder auf den Ernst der Lage hingewiesen hatte, agierte sein Team auch nach dem Seitenwechsel fast apathisch.

Die Roten ergaben sich wehrlos in ihr Schicksal, agierten ängstlich und ließen Bayer schalten und walten. (SERVICE: Die Statistiken des Spiels)

Nach dem dritten Tor von Papadopoulos, der seine starke Vorstellung krönte, war die Begegnung entschieden.

Kießling machte mit seinem achten Saisontreffer das Debakel für die Niedersachsen perfekt. Allerdings stand der Stürmer bei seinem Treffer klar im Abseits. Dem Schiedsrichtergespann um Daniel Siebert entging dieser Umstand jedoch.

Leverkusen an Gladbach vorbei

Leverkusen musste sich lediglich vorwerfen lassen, aus seiner drückenden Überlegenheit immer noch zu wenig Kapital geschlagen zu haben.

Im Zweikampf um Platz drei mit Mönchengladbach, das am Freitag beim 0:0 in Frankfurt Federn gelassen hatte, könnte am Ende die Tordifferenz den Ausschlag geben.

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