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Der ehemalige Mainzer Coach tritt in Dortmund in die Fußstapfen von Jürgen Klopp. Das bestätigt die Borussia am Sonntag. Der 41-Jährige unterschreibt für mehrere Jahre.

Borussia Dortmund hat Thomas Tuchel als Nachfolger von Jürgen Klopp verpflichtet. Der ehemalige Trainer des 1. FSV Mainz 05 wird den Vizemeister im Sommer übernehmen.

Borussia Dortmund - Press Conference
Jürgen Klopp verlässt den BVB am Saisonende nach sieben Jahren © Getty Images

Tuchel, der seinen Assistenten Arno Michels mitbringt, erhält einen Drei-Jahres-Vertrag. Seine offizielle Vorstellung wird allerdings erst in der Woche nach dem Saisonende erfolgen.

Am Mittwoch hatte Klopp nach sieben Jahren im Amt seinen vorzeitigen Abschied vom BVB bekanntgegeben – trotz laufenden Vertrages bis 2018.

Wunschkandidat kommt

Der 47-Jährige hatte die Schwarz-Gelben seit 2008 betreut und seitdem zu zwei Meisterschaften (2011, 2012), dem Sieg im DFB-Pokal (2012) und ins Finale der Champions League (2013) geführt.

In der laufenden Spielzeit läuft Dortmund seinen Ansprüchen jedoch weit hinterher. In der Königsklasse scheiterte die Borussia im Achtelfinale an Juventus Turin, in der Liga hofft man als Tabellenachter noch auf den Einzug in die Europa League.

Tuchel wurde nach Klopps Rücktrittsankündigung in den vergangenen Tagen als absoluter Wunschkandidat der Westfalen gehandelt.

Nach Informationen der Bild soll sogar Klopp selbst der Klubführung den 41-Jährigen als seinen Nachfolger ans Herz gelegt haben.

Absage an den HSV

Tuchel hat ein Jahr pausiert, nachdem er von 2009 bis 2014 Chefcoach in Mainz war und im vergangenen Mai überraschend seinen Rücktritt erklärt hatte, um ein Sabbatical einzulegen.

Zuletzt war er auch beim Hamburger SV gehandelt worden, hatte den abstiegsbedrohten Hanseaten zu Wochenbeginn aber nach wochenlangen Verhandlungen abgesagt. Auch RB Leipzig soll an ihm interessiert gewesen sein.

Tuchels ehemaliger Klub Mainz, bei dem auch Klopp einst seine Trainerkarriere startete, sieht seinen neuen Job derweil als Ritterschlag für die eigene Personalpolitik. 

Via Twitter sagten die Rheinhessen ihrem aktuellen Chefcoach Martin Schmidt sowie dem für die zweite Mannschaft verantwortlichen Sandro Schwarz augenzwinkernd schon einen ähnlichen Werdegang voraus. Die Mainzer montierten die beiden Trainer daher flugs in BVB-Kluft und schrieben als Jahreszahl "2025" dazu.

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