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Ist mit dem Hamburger SV gegen Augsburg unter Zugzwang: Trainer Bruno Labbadia
Bruno Labbadia trainiert zum zweiten Mal den HSV © Getty Images

Trainer Bruno Labbadia (49) vom Tabellenletzten Hamburger SV hat seine Mannschaft auf die heiße Phase im Abstiegskampf eingeschworen.

"Wir leben jetzt im Pokalmodus - jedes Spiel ist ein Endspiel", sagte Labbadia vor seinem Heim-Debüt gegen den FC Augsburg (Samstag, ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER): "Wir müssen den Glauben leben - viel zu viele Mannschaften geben sich zu früh auf. Wir brauchen eine klare Linie und müssen den Willen haben."

Fünf Spieltage vor Saisonende haben die Hamburger als Schlusslicht vier Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Gegen Augsburg soll laut Labbadia nach fünf Niederlagen in Serie und einer 585 Minuten währenden Torflaute unbedingt die Wende her: "Ein Sieg wäre die Chance, voll ins Rennen einzusteigen."

Ein Blick in die Statistik macht den Hanseaten Mut: Augsburg hat seine letzten vier Auswärtsspiele verloren.

Allerdings muss Labbadia, der unter der Woche den "Spieltrieb" bei Kapitän Rafael van der Vaart und Co. wecken wollte, die gesperrten Valon Behrami (Rot) und Lewis Holtby (5. Gelbe Karte) sowie den verletzten Innenverteidiger Cleber (Kapselriss im rechten Knie) ersetzen. Ob Ex-Nationalspieler Marcell Jansen nach seinem Muskelfaserriss sein Comeback gibt, ließ Labbadia offen.

Kurios: Die letzten vier Partien gegen den HSV gewann Augsburg und Trainer Markus Weinzierl schüttelte jedes Mal einem anderen Hamburger Coach die Hand: Auf Thorsten Fink, Bert van Marwijk, Mirko Slomka und Joe Zinnbauer folgt nun Labbadia.

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