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SV Werder Bremen v VfB Stuttgart - Bundesliga
Für Thomas Eichin ist das Wiedersehen mit Robin Dutt nebensächlich © Getty Images

Vor dem Duell zwischen Stuttgart und Bremen spielen beide Seiten das Treffen von Robin Dutt mit seiner Vergangenheit herunter. Gerade der VfB hat ganz andere Sorgen.

Thomas Eichin ist das Wiedersehen mit Robin Dutt am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga "völlig schnurz".

Am Sonntag (ab 17.15 Uhr im LIVETICKER und im Sportradio SPORT1.fm) beim VfB Stuttgart gehe es nur "darum, Stuttgart zu schlagen", sagt der Geschäftsführer von Werder Bremen.

Dass beim Tabellenletzten aus Schwaben der frühere Bremer Coach Dutt als Sportvorstand auf der Bank sitzt, rücke da völlig in den Hintergrund, meint Eichin - und liegt dabei ganz auf einer Linie mit Dutt.

Restprogramm lässt VfB Stuttgart hoffen

Dem wurde in dieser Woche auch zu viel Bohei um das Treffen mit seinen alten Bekannten gemacht, die sich Ende Oktober 2014 von ihm trennten. Weil Werder unter Dutts Nachfolger Viktor Skripnik von Platz 18 bis in die Nähe der Europa League kletterte, gab es dieser Tage ein paar Sticheleien aus Bremen in Richtung des früheren Trainers. Dutt hat es geflissentlich überhört, er hat ganz andere Sorgen, genauer gesagt: Ganz genau dieselben wie damals in Bremen.

Platz 18, nur ein Sieg aus den vergangenen elf Spielen. "Wir haben es in der eigenen Hand", sagt Dutt dennoch kämpferisch. Was wie eine Durchhalteparole klingt, bekommt mit Blick auf das Restprogramm des VfB Gewicht: Stuttgart hat noch vier Heimspiele, darunter die gegen die direkten Konkurrenten SC Freiburg und Hamburger SV, und am letzten Spieltag beim SC Paderborn ein vermeintlich einfaches Auswärtsspiel.

Antonio Rüdiger: "Wir brauchen Eier"

"Wir dürfen nicht überheblich sein", mahnt Trainer Huub Stevens dennoch, "aber müssen auch keine Angst haben. Die Mannschaft hat Schritte nach vorne gemacht." Auch, weil Dutt in der Krise ruhig blieb und an Stevens fest hielt. Der Trainer sei ein großes Plus im Abstiegskampf, sagt Stevens' Vorgesetzter.

Zu den fachlichen Qualitäten des Coaches müsse aber jetzt endlich auch "mehr Mut, mehr Aggressivität" kommen, fordert Antonio Rüdiger. Der Nationalspieler steht nach viermonatiger Verletzungspause vor seinem Comeback, und nimmt seine Mitspieler in die Pflicht. "Gut reicht nicht. Wir müssen laufen bis zum Gehtnichtmehr. Wir brauchen Eier, wir brauchen den Killerinstinkt", sagt der Verteidiger. Teamkollege Daniel Ginczek betont: "Es wird keinen zweiten Abstieg geben."

SPORT1 begleitet die Begegnung zwischen dem VfB Stuttgart und Werder Bremen ab 17.15 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1.de und in der SPORT1 App sowie im Sportradio SPORT1.fm. Die Highlights gibt es ab 22.15 Uhr im "Mobilat Doppelpack" im TV auf SPORT1.

SPORT1 hat alle Informationen zum letzten Spiel des 28. Spieltags:

VfB Stuttgart - Werder Bremen

Die Aufstellungen:

Stuttgart: 1 Ulreich - 16 Klein, 24 Rüdiger, 6 Niedermeier, 21 Hlousek - 26 Serey Die, 20 Gentner - 7 Harnik, 44 Maxim, 18 Kostic - 33 Ginczek
Nicht dabei: Didavi, Wanitzek

Bremen: 1 Wolf - 23 Gebre Selassie, 5 Lukimya, 7 Vestergaard, 37 Sternberg - 44 Bargfrede - 8 Fritz, 16 Junuzovic - 21 Aycicek - 9 Di Santo, 22 Bartels
Nicht dabei: Caldirola, Garcia, Prödl, Zander, Lorenzen

Schiedsrichter: Perl

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