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Christoph Daum hat Kritik am Rücktritt von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt beim FC Bayern München geübt.

"Der Zeitpunkt den er gewählt hat, hat unheimlichen Druck auf Pep Guardiola ausgelöst. Es gehen Spekulationen los, es wird von einem Machtkampf gesprochen. Diese Spekulationen tun dem Verein nicht gut, weil sie von den eigentlichen Aufgaben ablenken. Daher ist dieser Zeitpunkt sehr unglücklich gewählt", sagte der ehemalige Bundesliga-Trainer bei Sky.

In dieser Situation vermisst Daum den ehemaligen Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß.

"Mit Uli Hoeneß wäre das nicht passiert. Der wäre dazwischen gegangen und hätte allen klar gemacht, dass es nicht um den Jahrmarkt persönlicher Eitelkeiten geht, sondern um den Verein. Diese Figur scheint zu fehlen. Er hat immer Strömungen frühzeitig erkannt und darauf reagiert. Entweder hat er geschlichtet oder ein Machtwort gesprochen", ergänzte Daum.

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