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Manuel Neuer (r.) mit Ex-Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt
Manuel Neuer (r.) mit Ex-Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt © Getty Images

Manuel Neuer will sich weiter von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt behandeln lassen. Jerome Boateng schwärmt vom Ex-Bayern-Doc. Sebastian Rode berichtet aus der Kabine.

Torwart Manuel Neuer will sich nach dessen Rücktritt als Teamarzt des FC Bayern weiterhin von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt behandeln lassen.

"Der 'Mull' ist Doc bei der Nationalmannschaft, ich kenne ihn seit Jahren", sagte Neuer nach dem 2:0-Sieg des FCB bei 1899 Hoffenheim: "Ich bin auch Nationalspieler und werde natürlich auch weiterhin von Müller-Wohlfahrt behandelt werden."

Der langjährige Teamarzt von Bayern München hatte nach der 1:3-Pleite beim FC Porto hingeschmissen.

Neuer verwies auf das Rückspiel gegen Porto am Dienstag: "Jeder hat da seine eigene Meinung. Aber wir haben keine Zeit, um darüber nachzudenken", sagte der Keeper: "Das ist auch nicht meine Baustelle."

Jerome Boateng erklärte ebenfalls: "Das ist gerade nicht mein Thema. Mein Thema ist Porto."

Trotzdem schwärmte der Verteidiger von Müller-Wohlfahrt: "Er ist ein ganz toller Arzt, jemand besonderes. Was da passiert ist, weiß ich nicht genau."

Sebastian Rode, der gegen Hoffenheim den Führungstreffer für die Bayern erzielte, sprach sogar von einer "Ikone" seines Fachs: "Klar, war es für uns alle ein Schock, als wir es aus den Medien erfahren haben. Es ist ein Verlust für Bayern München, auch für uns."

Der 24-Jährige berichtete über die Stimmung in der Kabine nach der Pleite in Portugal: "Es wurde ein bisschen emotionaler nach dem Spiel", so Rode: "Dass es dann mit solchen Konsequenzen endet, hätte natürlich keiner gedacht."

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