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Borussia Dortmund v FC Schalke 04 - Bundesliga
Ilkay Gündogan spielt seit 2011 für Borussia Dortmund © Getty Images

München - Vor dem Pokalduell zwischen Bayern und dem BVB sorgen Gerüchte um ein Bayern-Interesse am Nationalspieler für Wirbel. SPORT1 erklärt, was an den Spekulationen dran ist.

Die Personalie Ilkay Gündogan sorgt weiter für Wirbel.

Nachdem in der vergangenen Woche Meldungen kursierten, wonach der Nationalspieler Borussia Dortmund in Richtung Manchester United verlassen würde, befeuerte die Bild nun Gerüchte um ein Interesse des FC Bayern München. Und das pikanterweise ausgerechnet vor dem Duell der Rivalen im Halbfinale des DFB-Pokals (ab 20 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

BVB kämpft um Gündogan

Gündogans Vertrag beim BVB läuft im Sommer 2016 aus. Ein vorliegendes Vertragsangebot der Borussia hat der Spielgestalter bislang nicht angenommen. "Es wird zeitnah eine Entscheidung geben", sagte Sportdirektor Michael Zorc dem kicker.

Sollte Gündogan das Angebot ausschlagen, wäre ein Abschied in diesem Sommer wahrscheinlich, denn nur dann könnte Dortmund auf eine stattliche Ablösesumme hoffen.

Auch bei den Bayern kündigt sich im zentralen Mittelfeld mittelfristig ein Umbruch an: Die Verträge von Xabi Alonso (33) und Bastian Schweinsteiger (30) laufen 2016 aus. Philipp Lahm ist mit seinen 31 Jahren auch nicht mehr der Jüngste.

Bayern nicht im Rennen

Dennoch spielt Gündogan laut SPORT1-Informationen keine Rolle in den Personalplanungen des FC Bayern. Neben den drei genannten hat der FC Bayern mit Javi Martinez, Thiago Alcantara, Sebastian Rode und ab Sommer Joshua Kimmich ein breites Angebot an zentralen Mittelfeldspielern. Auch Juan Bernat oder David Alaba hat Trainer Pep Guardiola schon auf dieser Position eingesetzt.

Wahrscheinlicher ist deshalb ein Wechsel Gündogans ins Ausland: Manchester United, der FC Arsenal, Real Madrid und Atletico Madrid sollen ein Auge auf den neunmaligen Nationalspieler geworfen haben.

Zündstoff vor dem Pokalkracher

United treibt den Umbruch in seinem Team weiter voran, doch BVB-Vorstandschef Hans-Joachim Watzke stellte am Wochenende bei Sky klar: "Es gibt mit Manchester United null Komma null Kontakt."

SPORT1-Experte Thomas Helmer glaubt nicht, dass die Premier League momentan der richtige Ort für den Nationalspieler wäre. "Ich finde, er ist noch nicht so weit. Er ist nicht der alte Gündogan und in England wird viel schneller gespielt", sagte Helmer am Sonntag im Volkswagen Doppelpass.

Die Causa Gündogan bleibt weiter offen. Für reichlich Zündstoff vor dem Halbfinal-Duell der Bayern gegen Dortmund dürften die neuen Gerüchte aber in jedem Fall gesorgt haben.

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