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Klub-Idol Felix Magath hat den Hamburger SV im Abstiegskampf bereits abgeschrieben.

"Es fällt mir jetzt auch schwer, nach diesem Spiel zu sehen, wie man noch ans rettende Ufer kommen soll", sagte Magath im NDR.

Nach dem desolaten Auftritt der Hanseaten gegen den VfL Wolfsburg (0:2) am Samstag ist der Bundesliga-Dino auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.

Der erste Abstieg der Vereinsgeschichte ist laut Magath kaum noch zu verhindern.

"Was dringend notwendig ist, ist das Besinnen darauf, dass man im Abstiegskampf steht. Das Spiel gegen Wolfsburg war das eines Absteigers. Von der Mannschaft kam nichts", sagte der frühere Nationalspieler, der den HSV 1983 zum Triumph im Europapokal der Landesmeister schoss.

Zudem stört sich Magath am öffentlich gewordenen Interesse der Klubführung an Wunschtrainer Thomas Tuchel.

"Es ist jetzt nicht der Zeitpunkt, über die Zukunft zu diskutieren. Es geht nur ums hier und heute", sagte Magath: "Als Tabellenletzter helfen nur noch Siege. Es ist falsch, sich jetzt über solche Personalien öffentlich zu unterhalten und den Spielern den Eindruck zu vermitteln, wir kriegen das schon irgendwie hin."

Magath brachte sich selbst als möglicher Retter in Stellung: Er sei "grundsätzlich immer bereit", dem HSV zu helfen. Er schränkte jedoch ein: "Aber das ist nicht meine Entscheidung. Entscheiden, das machen ja andere beim HSV."

Der HSV wartet mittlerweile seit acht Spielen auf einen Sieg. Zudem kriegt auch Interimstrainer Peter Knäbel die akute Sturmflaute einfach nicht in den Griff.

Nach 28 Spieltagen hat der HSV erst 16 Tore geschossen - nur das legendär schlechte Tasmania Berlin war 1965/66 noch harmloser (ganze elf Tore).

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