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Martin Kind wäre mit "Platz acht bis zwölf" zufrieden
Martin Kind ist Präsident von Hannover 96 © Getty Images

Hannover 96 verkauft die letzten Anteile an der ausgelagerten Profiabteilung an die Investorengruppe um Martin Kind. Damit kann Kind bald Mehrheitseigner bei 96 werden.

Alle Macht für Martin Kind: Der Stammverein Hannover 96 hat auch die letzten 15,66 Prozent seiner Anteile an der ausgelagerten Profi-Abteilung an die Investorengruppe um den finanziell potenten Vereinspräsidenten verkauft.

Das gaben die Niedersachsen am Montag während der Jahreshauptversammlung bekannt.

Mit den Einnahmen von rund 3,25 Millionen Euro will der Klub einen Teil eines neuen Nachwuchsleistungszentrums finanzieren. Einige Mitgliedergruppen hatten gegen den Verkauf mobil gemacht, weil sie eine zu große Machtfülle für den Hörgeräte-Unternehmer Kind befürchteten.

2018 könnte Kind Mehrheitseigner der Profiabteilung werden - eine Ausnahme in der "50+1-Regel" zum Schutz der Vereine vor der Übernahme durch Investoren erlaubt, dass Privatgesellschaften einen Bundesligisten mehrheitlich übernehmen, sobald sie diesen 20 Jahre lang "ununterbrochen und erheblich" gefördert haben.

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