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Hansi Müller Wolfgang Niersbach Club Of Former German National Players Meeting
Hansi Müller (r., neben Wolfgang Niersbach) spielte sieben Jahre für den VfB © Getty Images

In der neuen Saison heißt der Trainer des VfB Stuttgart Alexander Zorniger. Das bestätigt Hansi Müller. Der Verein widerspricht seinem eigenen Aufsichtsratmitglied.

Das Wirrwarr um den Trainerjob beim VfB Stuttgart geht weiter.

Nach dem Hansi Müller (57) bei Servus TV die Verpflichtung von Alexander Zorniger als künftiger Trainer des abstiegsbedrohten Bundesligisten VfB Stuttgart bestätigt hatte ("Alexander Zorniger wird ab kommender Saison den VfB trainieren"), widerspricht der Verein nun seinem Aufsichtsrat.

"Der VfB Stuttgart hat mit keinem Trainer einen Vertrag über die laufende Saison hinaus geschlossen. Nach wie vor werden sämtliche Aktivitäten dem Ziel Klassenerhalt untergeordnet", teilt der Tabellenletzte mit: "Huub Stevens genießt unser vollstes Vertrauen, er verfügt über einen enormen Erfahrungsschatz und ist der richtige Mann, um gemeinsam mit der Mannschaft in den kommenden Spielen die notwendigen Punkte zu holen." 

"Spekulationen kontraproduktiv"

Dr. Joachim Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender des VfB Stuttgart fügte an: "Aufsichtsrat und Vorstand des VfB Stuttgart haben einvernehmlich beschlossen, in der schwierigen sportlichen Situation des Vereins geschlossen nach außen aufzutreten. Insofern sind solche Spekulationen kontraproduktiv und entsprechen nicht unserem Selbstverständnis."

Zuletzt hatten die Stuttgarter Nachrichten bereits über eine Einigung zwischen Stuttgart und Zorniger berichtet. Demnach habe sich der VfB mit dem gebürtigen Württemberger auf eine Zusammenarbeit bis 2018 verständigt, die auch für die 2. Liga gelte. Der fünfmalige deutsche Meister hatte eine Stellungnahme abgelehnt, Zorniger die Meldung dementiert.

Reinhören: Das SPORT1.fm-Interview mit Thomas Haid von der Stuttgarter Zeitung

Die Verpflichtung von Zorniger als Nachfolger von Huub Stevens, der zum Saisonende aufhören dürfte, steht jedoch seit Monaten im Raum. Eine Einigung beider Parteien schien zuletzt Formsache.

Müller relativiert

Die Stuttgarter Zeitung berichtete kürzlich, dass der Vertrag zwar noch nicht unterzeichnet sei, die Zusammenarbeit jedoch am Saisonende verkündet werde.

Dazu passt ein weitere Aussage Müllers. "Aus Respekt gegenüber der Arbeit von Huub Stevens und auch der prekären Lage, die wir gerade haben, wird dieses Thema vorerst beiseite gelegt und erst am Ende der Saison besprochen", sagte er.

Zorniger, der unter Markus Babbel Co-Trainer beim VfB (Juli bis Dezember 2009) und zuletzt Chefcoach beim Zweitligisten RB Leipzig (2012 bis 2015) war, soll den Um- und Neuaufbau der Stuttgarter mitgestalten. Der 47-Jährige hatte seinen Spind bei RB am 11. Februar räumen müssen, nachdem der sportliche Erfolg über längere Zeit ausgeblieben war.

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