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Bis Saisonende bei Hannover 96 gefordert: Interimstrainer Michael Frontzeck (r.) mit Sportdirektor Dirk Dufner
Michael Frontzeck (r.) mit Sportdirektor Dirk Dufner © Getty Images

Michael Frontzeck geht seine neue Aufgabe als Trainer des abstiegsbedrohten Bundesligisten Hannover 96 mit viel Optimismus an.

"Es ist möglich und absolut machbar, die Klasse zu halten", sagte Frontzeck auf seiner Antritts-Pressekonferenz bei 96 am Dienstag. Die Situation sei zwar "kompliziert, aber ich gehe sehr positiv an die Sache".

Der Ex-Nationalspieler hatte am Montag die Nachfolge des entlassenen Tayfun Korkut angetreten.

Er unterschrieb bei den Niedersachsen einen Vertrag für die verbleibenden fünf Saisonspiele.

Über eine mögliche Weiterbeschäftigung über die Saison hinaus wollte sich Frontzeck nicht äußern.

Vor seinem Debüt im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am Samstag (ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) appellierte der Fußballlehrer an seine Spieler, angesichts der prekären Lage die Ruhe zu bewahren.

"Das A und O ist es in dieser Situation, die Nerven zu behalten", sagte Frontzeck: "Wir müssen die Mitte finden aus aggressivem und überlegtem Spiel. Es nützt nichts, wenn wir am Samstag auflaufen und versuchen, das Stadion wegzureißen und schalten den Kopf dabei aus."

Man müsse "kühlen Kopf" bewahren und die "richtigen Entscheidungen" treffen.

Nach zuletzt 13 Partien ohne Sieg in Folge schweben die Niedersachsen in akuter Abstiegsgefahr, in der Tabelle ist Hannover auf Rang 15 abgerutscht und liegt nur noch zwei Zähler vor dem SC Paderborn auf dem Relegationsplatz.

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