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Der Ex-Leverkusener ist nach seinem Ausraster und Rauswurf bei Bayer wohl in der Türkei im Gespräch. Ein Trainer gibt mit seinen Aussagen zumindest Anlass zur Spekulation.

Nach der Vertragsauflösung von Emir Spahic bei Bayer Leverkusen  könnte sich ein Wechsel des Bosniers in die Türkei anbahnen. Angeblich sind Besiktas und Galatasaray Istanbul an einer Verpflichtung des Abwehrspielers interessiert, wie diverse Medien berichten.

Trainer Slaven Bilic von Besiktas Istanbul hatte sich erst kürzlich äußerst positiv über Spahic geäußert: "Spahic spielt von Tag zu Tag besser. Er würde uns mit seiner Erfahrung helfen. Ich würde ihn liebend gerne in meinem Team haben", sagte er gegenüber dem bosnischen Fernsehsender BHT.

Spahic wäre nach seiner einvernehmlichen Einigung mit Leverkusen ablösefrei. Er hat keine Abfindung von seinem alten Verein bekommen.

Zudem hatte er sich offiziell entschuldigt: "Ich bedauere mein Verhalten nach dem Pokalspiel am letzten Mittwochabend gegenüber den Ordnern meines Vereins Bayer 04 Leverkusen. Für dieses Verhalten möchte ich mich bei den Betroffenen und deren Familienangehörigen entschuldigen. Ich weiß, dass ich auch meinem Verein hiermit große Probleme bereitet habe."

Ein Engagement in der Bundesliga dürfte für den 34-Jährigen nach den Vorfällen so gut wie ausgeschlossen sein, im Ausland könnte er jedoch eine Beschäftigung finden.

Spahic hatte nach dem Pokalspiel gegen den FC Bayern am Mittwoch eine Ordner handgreiflich attackiert und ihm sogar einen Kopfstoß versetzt. Nachdem Filmmaterial aufgetaucht war, wollte Leverkusen nicht mehr auf die Ergebnisse des juristischen Ermittlungsverfahrens warten und löste den Vertrag mit dem Profi vorzeitig auf. "Die Vorfälle lassen uns keine andere Wahl", sagte Geschäftsführer Michael Schade.

Im Anschluss an den Bundesligasieg in Mainz (3:2) hatte auch Simon Rolfes sich solidarisch mit dem Opfer gezeigt - und indirekt gegen Spahic gesprochen: "Der Sieg war auch für den verletzten Ordner. Auch er ist Teil des Vereins. Von der Mannschaft aus wünschen wir ihm alles Gute."

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