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Jürgen Klopp und Borussia Dortmund gehen im Sommer getrennte Wege. (alles zum Trainerbeben ab 18.30 Uhr bei Bundesliga Aktuell im TV auf SPORT1)

Das gab der an der Börse notierte Klub in einer Ad-hoc-Mitteilung am Mittwoch bekannt.

"Niemand muss mir dankbar sein. Das war bis heute eine ganz faire Geschichte. Beide Seiten haben viel investiert und viel zurückbekommen. Ich habe immer gesagt: Wenn ich dass Gefühl habe, dass ich nicht mehr der perfekte Trainer für diesen außergewöhnlichen Verein bin, würde ich es sagen", sagte Klopp auf der Pressekonferenz des BVB.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erklärte: "Wir haben in den letzten Tagen auf die Initiative von Jürgen einige Gespräche geführt und haben dann die gemeinsame Entscheidung getroffen, dass der Weg, den wir die letzten sieben Jahre mit unglaublichem Erfolg gegangen sind, am Ende dieser Saison zu Ende ist."

Fragen zu Klopps Nachfolger wollten die Verantwortlichen des BVB nicht beantworten.

Spekulationen, er fühle sich ausgelaugt, wies Klopp unterdessen zurück: "Als ich heute morgen erfahren habe, dass es doch schneller geht, habe ich ein bisschen etwas gelesen. Ich bin nicht müde. Und ich habe auch keinen Kontakt zu einem anderen Verein. Ich habe nicht vor, ein Jahr Pause zu machen. Das ist alles noch nicht strukturiert."

Der 47-jährige Klopp hatte den BVB zuvor um eine Auflösung seines bis 2018 laufenden Vertrages gebeten.

Klopp hatte das Traineramt in Dortmund im Juni 2008 übernommen und wurde mit dem BVB zweimal deutscher Meister und einmal Pokalsieger.

Zudem erreichte er 2013 das Finale der Champions League (1:2 gegen Bayern München).

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