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Die Familie von Junior Malanda bei der Beisetzung in Brüssel
Die Familie von Junior Malanda (r. Vater Bernard) bei der Beisetzung in Brüssel © getty

Der Vater des verstorbenen Junior Malanda, Bernard, hat schwere Vorwürfe gegen den modernen Profifußball erhoben.

"Die deutsche Presse hat ausgiebig über den Unfallhergang geschrieben und dass Junior nicht angeschnallt war. Aber das ist nur ein kleiner Teil der Geschichte", sagte er in der Internetsendung Carrément Steph und ergänzte: "Berater waren an seinem Leben beteiligt. Sie haben ihn von der Familie entfremdet, gaben ihm falsche Informationen und machten ihm alle Art von Versprechungen."

Er teilte mit: "Die Fußballwelt ist verdorben."

Der ehemalige Spieler des VfL Wolfsburg war am 10. Januar nach einem Autounfall verstorben.

"Die Berater haben Dollarzeichen in den Augen, sie wollen das schnelle Bargeld. Wie Geier kreisen sie um die jungen Fußballer", führte Bernard Malanda aus und erzählte, dass Junior plötzlich auf Partys gegangen sei.

Nun will der Kongolese eine Stiftung für junge Fußballer und deren Eltern gründen. Ziel: Keine durch Berater zerstörten Leben mehr: "Es ist höchste Zeit, dass junge belgische Talente die richtige Entscheidung treffen." 

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