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Bruno Labbadia (m.) konnte mit dem HSV zuletzt zwei Siege in Folge feiern
Bruno Labbadia (m.) konnte mit dem HSV zuletzt zwei Siege in Folge feiern © Getty Images

Der Tabellen-14. Hamburger SV empfängt zum Auftakt des 32. Spieltags den auf dem Abstiegsrelegationsplatz 16 liegenden SC Freiburg (ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Die Hanseaten haben sich unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia mit zwei Siegen in Folge aus dem Keller geschossen und stehen erstmals seit dem 25. Spieltag über dem Strich.

"Wir haben uns mit zwei Siegen wieder ins Rennen gebracht", sagte Labbadia, "aber sind weiter gefordert und müssen noch einmal etwas draufsetzen." Gegen den SCF hat der HSV allerdings seit fünf Jahren zu Hause nicht mehr gewonnen.

Der letzte Sieg (2:0, Doppelpack Marcell Jansen) datiert vom 16. Januar 2010 – damals auf der Bank: Bruno Labbadia.

In der Imtech-Arena erwarten die Rothosen mit 57.000 Zuschauern ein ausverkauftes Haus: "Darüber freuen wir uns, und das kann auch für das Team eine Hilfe sein. Der Impuls dafür muss jedoch immer von der Mannschaft kommen", teilt der Coach mit.

Mithelfen könnte dabei Lewis Holtby. Dem ehemaligen Schalker winkt ein Startelfeinsatz, sollte Ivo der angeschlagene Ilicevic passen.

"Es ist eine riesige Möglichkeit für uns, ein echtes Big-Point-Spiel", sagte Verteidiger Heiko Westermann. Und sein Nebenmann Johan Djourou meinte: "Das Spiel ist ein kleiner Matchball im Abstiegskampf."

Einen solchen kleinen "Matchball" hatte der SC Freiburg am vergangenen Wochenende. Doch nach der 1:2-Heimpleite gegen Aufsteiger SC Paderborn stehen die Breigauer wieder stark unter Druck.

Im Falle einer Niederlage würden die Gäste den HSV aus den Augen velieren – vier Punkte würde der Vorsprung betragen. Der sportliche Aufschwung beeindruckt Trainer Christian Streich nicht: "Mich interessiert der HSV relativ wenig, mich interessiert unsere eigene Leistung. Daran messen wir uns."

Verzichten muss der 49-Jährige auf die angeschlagenen Oliver Sorg und Mike Frantz, Hoffnungsträger Nils Petersen (muskuläre Probleme) wird die Reise an die Elbe hingegen antreten.

"Wir fahren dort hin, um zu gewinnen", gab Streich vielleicht auch deshalb zu verstehen: "Entweder werden wir es allen zeigen - oder untergehen."

Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Hamburger SV: Adler - Westermann, Djourou, Rajkovic, Ostrzolek - Kacar, van der Vaart - Stieber, Holtby, Olic - Lasogga
SC Freiburg: Bürki - Riether, Krmas, Mitrovic, Günter - Schuster, Darida - Schmid, Klaus - Petersen, Mehmedi
Schiedsrichter: Knut Kircher

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