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1. FC Koeln v VfL Wolfsburg - Bundesliga
Beim Abschied muss der Stürmer einige Pfiffe hinnehmen © Getty Images

Torjäger Anthony Ujah hat sich nach einem tränenreichen Abschied vom 1. FC Köln noch einmal bei den Anhängern entschuldigt.

"Dass mich meine eigenen Fans auspfeifen, ist mir sehr nahegegangen", sagte der Nigerianer nach dem 2:2 gegen den VfL Wolfsburg: "Ich entschuldige mich, wie alles gelaufen ist. Das war nicht gut."

Ujah hatte sich vor drei Wochen mit den Offiziellen seines neuen Vereins Werder Bremen und unter einem Banner mit der Aufschrift "100 Prozent Werder" fotografieren lassen, obwohl der Klassenerhalt des FC noch nicht 100-prozentig gesichert war.

Kölns Vize-Präsident Toni Schumacher, Sportchef Jörg Schmadtke und Trainer Peter Stöger hatten ihn daraufhin öffentlich kritisiert.

Gegen Wolfsburg stand Ujah in der Startelf, übernahm in der Pause erstmals die Kapitänbinde und wurde zwei Minuten nach dem Wechsel unter lautstarken Pfiffen ausgewechselt.

"Er hatte Tränen in den Augen, und das war nicht nur vorgespielt. Die Pfiffe haben ihm wirklich weh getan", berichtete Abwehrchef Dominic Maroh: "Er weiß selbst, dass sein Abschied glücklicher hätte laufen können. Aber wir werden ihn vermissen." Ujah war mit zehn Toren bester Schütze des FC in dieser Saison.

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