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Rudi Völler regt auf, dass Leverkusen, Wolfsburg oder Leipzig kritisch gesehen werden. Schließt dagegen der FC Bayern einen Sponsorenvertrag ab, sei "alles super".

Sportchef Rudi Völler vom Bundesligisten Bayer Leverkusen hat sich über die seiner Meinung nach einseitige Kritik an stark von Einzelsponsoren unterstützten Vereinen echauffiert.

"Wir gehen seit langem offen mit der Tatsache um, dass wir jährlich 25 Millionen Euro von der Bayer AG erhalten. Wenn jetzt aber Bayern München so einen Vertrag mit adidas abschließt, der mehrere hundert Millionen wert sein soll, dann wird das weniger kritisiert als die Sponsoring-Aktivitäten beispielsweise in Wolfsburg, Hoffenheim oder Leipzig. Im Gegenteil, bei den Bayern ist dann alles super", sagte Völler der Rheinischen Post.

"Aber wo ist der Unterschied - abgesehen von den wesentlich höheren Summen, die die Münchner generieren", fragte Völler.

Der Rekordmeister und bereits feststehende Meister aus München hat in adidas, Audi und der Allianz gleich drei strategische Partner, die für je 8,33 Prozent Anteilen an der FC Bayern München AG insgesamt 275 Millionen Euro zahlten.

Bayer Leverkusen ist als einst von der Bayer AG gegründeter Betriebssportverein eine 100-prozentige Tochter, der VfL Wolfsburg ist ebenfalls eine 100-prozentige Tochter von VW, 1899 Hoffenheim wird von Milliardär Dietmar Hopp als Mäzen unterstützt, Zweitligist RB Leipzig vom österreichischen Getränkehersteller Red Bull.

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