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VfB Stuttgart v Hamburger SV - Bundesliga
Ivica Olic (o.) kam in der Winterpause vom VfL Wolfsburg nach Hamburg © Getty Images

München - Der VfB Stuttgart lässt dem HSV im Abstiegskracher auch dank starker Statistiken keine Chance. Besonders van der Vaart enttäuscht. Dem SC Paderborn hilft auch ein Rekord nichts.

SPORT1 zeigt interessante Daten und Statistiken zum 33. Spieltag der Bundesliga:

  • VfB Stuttgart - Hamburger SV

Der VfB verdiente sich den wichtigen Sieg im Abstiegskracher durch starke Zahlen. Sowohl bei den Torschüssen (22:6), beim Ballbesitz (54 Prozent) und der Zweikampfquote (54 Prozent) waren die Schwaben dem HSV klar überlegen.

Bei den Gästen leistete Kapitän Rafael van der Vaart zwar seine erste Vorarbeit in dieser Saison, zeigte sonst aber eine schwache Leistung. Der Niederländer gewann lediglich neun von 33 Zweikämpfen (27 Prozent). Noch schlechter war nur Pierre-Michel Lasogga, der bei nur 30 Ballkontakten zwölf direkte Duelle bestritt, aber nur zwei gewann (17 Prozent).

Van der Vaarts Gegenüber im defensiven Mittelfeld, Serey Die, schwang sich zum Mann des Spiels auf. Der Winterneuzugang hatte die beste Zweikampfquote auf dem Feld (78 Prozent) und war am zweithäufigsten am Ball (62-mal).

Auch die beiden Torschützen Christian Gentner (5. Saisontor - persönlicher Rekord) und Martin Harnik (bester VfB-Schütze mit neun Toren) trugen einen großen Teil zum Erfolg bei. (Die Statistik des Spiels)

  • Schalke 04 - SC Paderborn

Paderborn schoss auf Schalke 22-mal auf den gegnerischen Kasten - traf aber nur ins eigene Tor. Nie zuvor hatte der SCP mehr Torschüsse auswärts. Auch die Laufleistung (118 zu 115 gelaufene Kilometer) sprach für die Ostwestfalen.

Schalke verdiente sich den Sieg dank einer klaren Leistungssteigerung nach der Pause: Die Königsblauen kamen in der 2. Halbzeit auf 58 Prozent Ballbesitz (1. Hälfte: 53 Prozent) und 12:8 Torschüsse (1. Hälfte: 6:14).

Mit Julian Draxler kam neuer Schwung ins Schalke-Spiel: Der Weltmeister kam auf zwei Torschüsse und gewann gute 57 Prozent seiner Zweikämpfe. (Die Statistik des Spiels)

  • SC Freiburg - FC Bayern

Freiburg glückte der Big Point gegen den FCB vor allem durch wichtige Komponenten im Abstiegskampf: Kämpfen und laufen.

Die Breisgauer liefen über sechs Kilometer mehr als die Bayern  (112 zu 106 km) und hielt auch in den Zweikämpfen dagegen. Erst nach der Führung, als der Deutsche Meister auf den Ausgleich drückte, sank die Quote der direkten Duelle auf unter 50 Prozent. Herausragend hier die Innenverteidigung mit Pavel Krmas (69 Prozent) und Stefan Mitrovic (65 Prozent).

Dem FCB nutzte diesmal auch der Ballbesitz nichts: Xabi Alonso kam bis zu seiner Auswechslung auf 145 Ballkontakte - allein 100 in der ersten Hälfte. Zum Vergleich: Der beste Freiburger war Torwart Roman Bürki mit 40. Insgesamt kam der FCB auf 72 Prozent Ballbesitz. (Die Statistik des Spiels)

  • VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund

Der BVB "brockte sich die Niederlage in Wolfsburg auch durch eine schwache Zweikampfquote ein.

Besonders Neven Subotic (44 Prozent gewonnen) und Marcel Schmelzer (43 Prozent gewonnen) waren in den direkten Duellen häufig zweiter Sieger. Auf der Gegenseite überragte Torschütze Naldo: Der Verteidiger schoss dreimal aufs Tor und war in den Zweikämpfen kaum zu überwinden (71 Prozent gewonnen). (Die Statistik des Spiels)

Die Statistik von VfB Stuttgart - Hamburger SV
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