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München - Augsburgs Erfolgstrainer Markus Weinzierl hat das Interesse von Schalke 04 geweckt. Dessen Boss bestätigt die Begehrlichkeiten aus Gelsenkirchen, stellt aber auch Vertragsinhalte klar.

Die Nachricht sorgte für einigen Wirbel: Schalke 04 soll Interesse an einer Verpflichtung von Augsburgs Trainer Markus Weinzierl haben.

Demnach wollen die Königsblauen den Erfolgscoach der Schwaben, der in der abgelaufenen Saison als Fünfter einen Platz vor Schalke gelandet war, mit einem Dreijahresvertrag ködern.

Schalke selber vermied ein klares Dementi. "Es ist Aufgabe der Medien, das Thema zu besetzen und ihr gutes Recht zu spekulieren. An diesen Spekulationen werde ich mich aber weder beteiligen noch einzelne Namen kommentieren", sagte Horst Heldt auf der Schalker Homepage.

"Fakt ist, dass wir derzeit Gespräche mit fachlich hervorragend geeigneten Trainern führen. Diese Gespräche finden aber allesamt hinter geschlossenen Türen statt. Wir werden uns hierzu äußern, wenn es etwas zu verkünden gibt", sagte Schalkes Sportvorstand.

Armin Veh, der immer wiedermal als Kandidat genannt wird und mit Heldt befreundet ist, dementierte. Verhandeln die Schalker also doch mit Weinzierl?

Im Interview mit SPORT1 spricht FCA-Boss Klaus Hofmann nun Klartext:

Klaus Hofmann über ...

den angeblichen Wunsch Weinzierls, den Klub verlassen zu dürfen:
"Was ich definitiv sagen kann, ist, dass Markus nicht bei mir war und gesagt hat, dass er weg will, wir sprechen regelmäßig und sehr offen miteinander. Da ist auch Stefan Reuter immer dabei".

ein Angebot des FC Schalke für Weinzierl:
"Ich habe gelesen, dass Schalke uns kontaktiert haben soll, das stimmt nicht, keiner hat sich bei uns gemeldet und sich über Markus informiert."

die angebliche Ausstiegsklausel:
"Es gibt keine Ausstiegsklausel im Vertrag."

das Interesse anderer Klubs:
"Markus ist ein offener Typ und es hat immer wieder Anfragen gegeben, auch von Schalke. Aber nochmal, er kam nicht zu uns und sagte, dass er weg will."

die jüngsten Meldungen:
"Das hat gestern große Wellen geschlagen. Mein Bauchgefühl sagt aber, dass er bei uns bleibt. Er hat auch keine Bedenkzeit erbeten."

die eigenen Ziele mit Weinzierl:
"Wir sind super glücklich mit Markus und möchten mit ihm unsere erste Europa-Saison spielen."

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