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Roman Bürki hat bislang zweimal für die Schweizer Nationalmannschaft gespielt © Getty Images

München - Borussia Dortmund holt wie erwartet Roman Bürki aus Freiburg. Der freut sich bei SPORT1 auf die Herausforderung. Für Roman Weidenfeller dürfte es damit eng werden.

Borussia Dortmund macht auf dem Transfermarkt weiter Nägel mit Köpfen und hat wie erwartet Torhüter Roman Bürki vom SC Freiburg verpflichtet.

"Es war das Ziel, in der 1. Bundesliga bleiben zu können. Und als sich die Option Dortmund für mich auftat, musste ich einfach zugreifen", sagte der Schweizer zu SPORT1:

"Der BVB gehört für mich zu den Top 5 in Europa. Es ist eine Chance für mich, eine Herausforderung natürlich und eine riesige Ehre, dass ein Traditionsverein wie Borussia Dortmund mir sein Vertrauen schenkt."

Vertrag bis 2019

Der 24-Jährige, der in Freiburg eigentlich noch einen Vertrag bis 2018 hatte, gehörte in der vergangenen Saison zu den besten Bundesliga-Keepern und soll Wunschkandidat des neuen Dortmunder Coach Thomas Tuchel gewesen sein.

In Dortmund erhält Bürki einen Vertrag bis 2019, die Ablösesumme soll 4,5 Millionen Euro betragen.

Der zweimalige Schweizer Nationalspieler stand in sämtlichen 34 Partien im Tor der Freiburger, konnte den Abstieg aber nicht verhindern. Er bedankte sich bei seinem Ex-Klub für das Vertrauen.

"Freue mich enorm auf Dortmund"

"Ich habe enorm viele Fortschritte gemacht in der letzten Saison, ich wäre auch gerne beim SC geblieben, aber ich musste auch an meine sportliche Entwicklung denken, und für die habe ich in der 1. Bundesliga die bestmöglichen Perspektiven", erklärte Bürki.

"Ich freue mich darum enorm auf die Zeit in Dortmund, auf viele Spiele in diesem tollen Stadion mit seinen unglaublich vielen und tollen Anhängern."

Ähnlich euphorisch äußerte sich neuer Trainer Tuchel bei SPORT1: "Die Gelegenheit mit Bürki ergab sich durch den Abstieg der Freiburger. Das war eine Entscheidung für die Zukunft." Der BVB habe den Schweizer oft beobachtet. "Daher haben wir uns sehr gefreut, dass wir das hinbekomme haben."

Weidenfeller vor dem Abschied

Roman Weidenfeller dürfte somit kaum noch Chancen auf einen Stammplatz in der kommenden Saison haben, zumal ihm zuletzt bereits Mitch Langerak den Rang abgelaufen hatte.

Der 34-Jährige steht zwar noch bis 2016 bei den Westfalen unter Vertrag. Angeblich sind aber Besiktas Istanbul und der AC Florenz am Routinier interessiert, konkrete Angebote liegen nach SPORT1-Informationen jedoch nicht vor. Zudem denken Klubs aus der Premier League über eine Verpflichtung nach.

"Ich fahre jetzt erst einmal in Urlaub ans Meer und dann sehen wir weiter", sagte Weidenfeller nach seinem fünften Länderspiel beim 7:0 gegen Gibraltar. "Ich gehe derzeit davon aus, dass ich am 29. Juni zum Trainingsstart erscheine."

Tuchel ließ die Zukunft des Nationalkeepers indes bei SPORT1 offen. Die Verpflichtung Bürkis bedeute zunächst einmal, dass Weidenfeller und Mitch Langerak einen hochkarätigen Konkurrenten hinzu bekommen. "Alles andere", ergänzte der Coach, "muss man abwarten sowie offen miteinander sprechen und die Beweggründe kommunizieren, bevor es an die Öffentlichkeit geht. Dann werden wir sehen, ob alle drei ins Rennen gehen oder nicht."

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