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Claudio Pizarro wird beim FC Bayern wohl keinen neuen Vertrag bekommen, trotzdem will der 36-Jährige an der Isar bleiben. Ein Job in Peru kommt vorerst nicht in Frage.

Für Angreifer Claudio Pizarro von Bayern München kommt ein Engagement als Nationaltrainer seines Heimatlandes Peru vorerst nicht in Frage.

"Es würde mir nicht gefallen, Trainer zu sein, weil dieser Beruf viel Zeit verlangt - weit entfernt von meiner Familie. Nachdem ich das jetzt schon so lange gemacht habe, möchte ich am liebsten meine Familie genießen", sagte der 36-Jährige der Deutschen Welle.

Grundsätzlich schließe er das Traineramt aber nicht aus, "vielleicht irgendwann einmal".

Die Zukunft Pizarros, mit 383 Partien der ausländische Profi mit den meisten Bundesliga-Spielen, ist noch offen.

Sein Vertrag in München läuft Ende des Monats aus, ein Abschied gilt als wahrscheinlich.

Pizarro sieht seinen Lebensmittelpunkt dennoch weiter in der bayerischen Landeshauptstadt.

"Bayern ist ein großes Stück meines Lebens geworden. Mit Bayern München habe ich die meisten Titel gewonnen. Außerdem ist einer meiner Söhne hier geboren, die anderen beiden sind in Bremen zur Welt gekommen. München ist die Stadt, in der ich bleiben will, das habe ich schon entschieden", sagte Pizarro.

Zunächst ist Pizarro bei der Copa America in Chile (11. Juni bis 5. Juli) im Einsatz, im peruanischen Kader ist er neben Jefferson Farfan (Schalke 04), Carlos Zambrano (Eintracht Frankfurt) und Yordi Reyna (RB Leipzig) einer von vier Deutschland-Legionären.

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