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FBL-GER-BUNDESLIGA-KARLSRUHE-HAMBURG
Lewis Holtby (r.) und Dennis Diekmeier hatten in den Statistiken die Nase gegenüber Dimitrij Nazarov (l.) vorn © Getty Images

Der Hamburger SV verdient sich den Sieg im Relegations-Rückspiel beim Karlsruher SC dank starker Statistiken. Besonders Pierre-Michel Lasogga arbeitet unermüdlich.

Der Hamburger SV hat den ersten Abstieg in der Vereinsgeschichte dank einer starken Leistung beim 2:1-Sieg n.V. in Karlsruhe verhindert.

In allen wichtigen Statistiken hat der Bundesliga-Dino gegenüber dem KSC die Nase vorn.

SPORT1 präsentiert interessante Daten zum Relegations-Rückspiel:

  • Wie im Hinspiel dominiert der HSV das Spiel und kommt am Ende auf 61 Prozent Ballbesitz (Hinspiel: 63 Prozent). Gleich vier Hamburger Spieler erreichen mehr als 100 Ballkontakte, Spitzenreiter ist Rafael van der Vaart. Der Kapitän kommt in seinem letzten Spiel für den Bundesliga-Dino auf 145 Ballaktionen. Zum Vergleich: Der beste Karlsruher Dimitrij Nazarov hat 74 Ballkontakte.
  • Auch im Passspiel ist der HSV den Karlsruhern deutlich überlegen. Mit 695 zu 312 Pässen kommt der Bundesligist auf mehr als doppelt so viele Pässe als der KSC. Auch die Passgenauigkeit spricht für den HSV: Starke 82 Prozent aller Anspiele kommen an, beim KSC beträgt die Marke lediglich 67 Prozent. In dieser Kategorie ist van der Vaart ebenfalls Spitzenreiter mit 111 Pässen (95 erfolgreich). (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)
  • 32-mal schoss der HSV am Ende aufs Tor, Gegner KSC kommt auf 19 Abschlüsse. Vor allem zu Beginn und dem Ende der regulären Spielzeit probierte es der HSV aus allen Lagen: Zu 7:0 Torschüssen in den ersten 15 Minuten kamen 12:2 zwischen Minute 76 und 90 hinzu. Allein zwölfmal aufs Tor schoss Sturmtank Pierre-Michel Lasogga, hatte jedoch kein Glück im Abschluss. Ganz im Gegenzug zu Marcelo Diaz, der gleich mit seinem ersten (von drei) Schüssen zum wichtigen Ausgleich in der 91. Minute traf. In der Verlängerung drehte sich das Pendel dann: Fünf Hamburger Torschüssen standen sieben des KSC gegenüber, das Tor machte aber der HSV durch den eingewechselten Nicolai Müller (115.)
  • Auch bei den Ecken (12 zu 5) und Flanken (22 zu 10) war das Team von Bruno Labbadia dominant, besonders die Außenverteidiger Dennis Diekmeier (8 Flanken) und Matthias Ostrolek (6) schalteten sich immer wieder in die Offensive ein. (Die Statistik des Spiels)
  • Zu guter Letzt war der HSV dem Team von Markus Kauczinski auch in den direkten Duellen überlegen. 170 der 322 Zweikämpfe konnte Hamburg für sich entscheiden, das entspricht 53 Prozent. Allerdings kam der KSC nach enttäuschender erster Hälfte (41 Prozent gewonnene Duelle) immer besser ins Spiel und gewann mit zunehmender Spielzeizt die Mehrzahl der Zweikämpfe. Dennoch reichte es am Ende nicht für den Aufstieg. Besonders Ostrzolek überzeugte in den direkten Duellen und erreichte die beste Zweikampfquote aller Spieler in der Startelf (78 Prozent). Gegenüber Rouwen Hennings hatte hingegen meist das Nachsehen und gewann nur 32 Prozent seiner Zweikämpfe - der schlechteste Wert aller Spieler.
Die Statistik des Spiels
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