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Kevin Trapp hütet künftig das Tor von PSG
Kevin Trapp besitzt bei Eintracht Frankfurt noch einen Vertrag bis 2019 © Getty Images

Frankfurt will seinen von PSG umworbenen Keeper Kevin Trapp laut Trainer Veh nicht einfach gehen lassen. Dennoch rüsten sich die Hessen für einen möglichen Abschied.

Der Wechsel von Kevin Trapp zu Paris St. Germain scheint immer konkreter zu werden. Bereits am 4. Juni reiste der Torwart von Eintracht Frankfurt in die französische Hauptstadt, um mit PSG zu verhandlen. Die Bild druckte Fotos, auf denen Trapp im Flugzeug und nach seiner Rückkehr am Frankfurter Flughafen zu sehen war.

Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen bestätigte am Dienstag bei SPORT1 das kolportierte Interesse an dem Torhüter: "Wir wissen, dass es ein Angebot gibt und Paris an Kevin herangetreten ist."

Zwar erklärte Trainer Armin Veh, den Stammtorhüter nicht einfach ziehen lassen zu wollen. Aber bei einem entsprechenden Angebot wäre die Eintracht offenbar nicht abgeneigt, den 24-Jährigen abzugeben. Der Schlussmann, der seinen Vertrag erst in der vergangenen Saison bis zum 30. Juni 2019 verlängert hatte, kann den Klub dank einer angeblichen Ausstiegsklausel offenbar für neun Millionen Euro verlassen.

Eine Summe, die für Frankreichs Champion wohl keine Hürde darstellen sollte. Und die Eintracht könnte deutlich mehr Geld als bisher veranschlagt in die Mannschaft investieren.

Vielleicht verpflichtete die Eintracht auch deshalb am Mittwoch bereits einen möglichen Nachfolger. Der Österreicher Heinz Lindner kommt ablösefrei von Austria Wien und hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Der 24 Jahre alte Torwart, der alle Juniorenteams Österreichs durchlaufen hat und siebenmal für die Nationalmannschaft aufgelaufen ist, hat 166 Ligaspiele für seinen Heimatverein absolviert.

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