vergrößernverkleinern
Markus Weinzierl denkt über einen Wechsel zu Schalke 04 nach. Die Entscheidung fällt noch in dieser Woche
Markus Weinzierl denkt über einen Wechsel zu Schalke 04 nach. Die Entscheidung fällt noch in dieser Woche © getty images

München - Die Schalker legen Augsburgs Erfolgstrainer nach SPORT1-Informationen ein langfristiges Vertragsangebot vor. Der 40-Jährige überlegt noch, die Entscheidung fällt bald.

Augsburgs Erfolgstrainer Markus Weinzierl ist nach SPORT1-Informationen neuer Trainerkandidat beim FC Schalke 04.

Wie SPORT1 weiß, liegt Weinzierl ein Angebot der Königsblauen über einen Dreijahresvertrag vor - nicht wie kolportiert über vier Jahre. Der 40-Jährige überlegt noch, liebäugelt aber mit der Chance, einen Top-Klub zu übernehmen. Die Entscheidung fällt aber noch in dieser Woche.

Die Schalker haben den FC Augsburg bereits über das Interesse am Trainer informiert. Und die Augsburger würden Weinzierl, der seinen Vertrag beim Fünften der abgelaufenen Saison eigentlich gerade erst bis 2019 verlängert hatte, keine Steine in den Weg legen. Sein neuer Kontrakt soll eine Ausstiegsklausel beinhalten.

Dennoch zeigte man sich beim FCA überrascht: "Ich habe derzeit keine Information, dass Markus Weinzierl den FCA verlassen möchte. Deshalb bin ich von den Meldungen im Internet schon überrascht", sagte FCA-Vorstandsvorsitzender Klaus Hofmann am Dienstagabend in einer kurzen Stellungnahme.

Schalkes Sportvorstand Horst Heldt sagte dagegen: "Es ist Aufgabe der Medien, das Thema zu besetzen und ihr gutes Recht zu spekulieren. An diesen Spekulationen werde ich mich aber weder beteiligen noch einzelne Namen kommentieren. Fakt ist, dass wir derzeit Gespräche mit fachlich hervorragend geeigneten Trainern führen. Diese Gespräche finden aber allesamt hinter geschlossenen Türen statt. Wir werden uns hierzu äußern, wenn es etwas zu verkünden gibt."

Den FCA trainiert Weinzierl seit dem Sommer 2012, als er die Nachfolge von Jos Luhukay antrat.

Bislang galt eigentlich Schalkes Idol Marc Wilmots als Topkandidat auf die Nachfolge des entlassenen Roberto Di Matteo in Gelsenkirchen. Der Belgier müsste dafür aber erst einmal aus seinem Vertrag bei der Nationalmannschaft rauskommen. Um die Freigabe zu erhalten, müsste S04 wohl um die zwei Millionen Euro Ablöse für den früheren "Eurofighter" an den belgischen Verband überweisen.

Wilmots fordert zudem angeblich ein Jahresgehalt von vier Millionen Euro. Zudem soll Wilmots laut Bild darauf bestehen, sein Trainerteam von der Nationalmannschaft zu Schalke mitnehmen zu können. Die Schalker Bosse wollen dem Belgier jedoch lieber Fachleute aus Deutschland zur Seite stellen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel