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Milos Jojic und Oliver Kirch von Borussia Dortmund im Gespräch
Milos Jojic (l.) wechselte im Januar 2014 für gut zwei Millionen Euro von Partizan Belgrad zum BVB © getty

Prag - Milos Jojic ist enttäuscht über seine Einsatzzeiten beim BVB und äußert sich zurückhaltend zu seiner Zukunft. Kontakt mit Thomas Tuchel hat er noch nicht gehabt.

Der serbische Junioren-Nationalspieler Milos Jojic hat am Rande der U21-Europameisterschaft in Tschechien einen Verbleib bei Borussia Dortmund über den Sommer hinaus offen gelassen.

"Ich habe noch drei Jahre Vertrag und denke nur an die Borussia", sagte der 23-Jährige, "aber ich habe noch nicht mit dem neuen Trainer gesprochen und wir werden sehen, was passiert."

Konkret beschäftige er sich derzeit jedoch auch noch nicht mit einem Vereinswechsel, erklärte Jojic und betonte: "Ich denke jetzt nur an die Nationalmannschaft."

Mit Serbiens U21 trifft der Mittelfeldspieler zum Auftakt der EM am Mittwochabend in Prag auf Deutschland (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER).

Jojic war im Januar 2014 von Partizan Belgrad zum BVB gewechselt und ließ direkt in seinem ersten Einsatz für die Schwarz-Gelben mit einem Jokertor aufhorchen. Zum Ende der Saison 2013/14 mauserte sich der Serbe in Dortmund zum Stammspieler, auch in den ersten fünf Partien der Saison 2014/15 lief er von Beginn an auf.

"Ich hatte in den ersten sechs Monaten bei Borussia Dortmund einen guten Start. Ich habe gut gespielt und immer gespielt", sagt Jojic rückblickend: "Dann war ich nicht mehr im Kader und habe in den letzten sechs Monaten nur zehn Minuten in der Bundesliga gespielt."

Am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison wurde Jojic beim 3:2 der Dortmunder gegen Werder Bremen in der Schlussphase eingewechselt. Zuvor hatte er letztmals beim 0:2 gegen Eintracht Frankfurt am 30. November 2014 in der Bundesliga auf dem Platz gestanden.

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