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Rafael van der Vaart kehrt in die Startelf des Hamburger SV zurück
Rafael van der Vaart kehrt in die Startelf des Hamburger SV zurück © Getty Images

Die Entscheidung naht: Der Hamburger SV duelliert sich mit dem Karlsruher SC um die Zugehörigkeit zur Bundesliga im Relegationsrückspiel. Anstoß ist um 19 Uhr im Karlsruher Wildparkstadion (ab 18.45 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1 und in unserem Sportradio SPORT1.fm).

Nach dem 1:1 (0:1) im Hinspiel vor heimischer Kulisse droht dem HSV der erste Abstieg aus der Bundesliga in seiner 128-jährigen Vereinsgeschichte. Der Bundesliga-Dino steht damit gewaltig unter Druck.

SPORT1 hat alle Infos zum Spiel um die Erstklassigkeit.

+++ Die Aufstellungen sind da +++

Karlsruher SC: Orlishausen - Valentini, Gordon, Gulde, Max - Meffert, Krebs - Torres, Yamada, Nazarov - Hennings

Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Djourou, Rajkovic, Ostrzolek - Diaz, vdV - Olic, Holtby, Ilicevic - Lasogga

+++ 18.20 Uhr: Zinnbauer und Kreuzer im Stadion +++

Ex-Trainer Joe Zinnbauer und Ex-Manager Oliver Kreuzer sehen sich das entscheidende Spiel der Hamburger ebenfalls im Wildpark an.

Besonders für Kreuzer ist es eine Begegnung mit seiner Vergangenheit.

Er war vor seinem Engagement bei den Hanseaten Sportdirektor beim Karlsruher SC.

+++ 17.45 Uhr: Die Mannschaften sind eingetroffen +++

Der HSV-Bus ist zuerst am Wildpark-Stadion angekommen, der KSC war in dieser Kategorie nur zweiter Sieger, meldet SPORT1-Reporter Christoph Lother.

+++ 17.28 Uhr: Buchwald wünscht KSC den Aufstieg +++

Der ehemalige Karlsruher Guido Buchwald glaubt ebenfalls an den (Noch?)-Zweitligisten und setzt auf die Zuschauer im Wildparkstadion.

"Ich habe noch viele Freunde in Karlsruhe und würde es dem Verein wünschen, dass er aufsteigt und dann vielleicht sogar die Klasse halten kann. Das wäre ein Meilenstein für den KSC", sagte der Weltmeister von 1990 zu SPORT1.

Für den HSV sei ein Abstieg hingegen "der worst case. Der Verein müsste sich völlig neu aufstellen, eine komplett neue Mannschaft formen. So ein Umbruch kann auch eine Chance sein, aber in der Regel wird es für die Traditionsvereine immer schwieriger, nach einem Abstieg wieder hochzukommen."

Eigentlich gehöre die Stadt Hamburg mit ihrem HSV schon in die erste Liga, meint Buchwald.

+++ 17.11 Uhr: Polizei trennt Fangruppen +++

Knapp zwei Stunden vor Anpfiff ist noch alles ruhig und friedlich am Stadion. Viele der 4000 Hamburger Fans sind bereits im Stadion. Die Polizeit trennt beide Fangruppen durch ihre Autos. Das Spiel ist als Hochsicherheitsspiel kategorisiert, insgesamt sind 1000 Polizisten im Einsatz.

+++ 16.29 Uhr: Nowotny setzt auf Ex-Klub Karlsruhe+++

"Wenn man sich die letzten Wochen so anschaut, spricht eigentlich fast alles für den KSC. Sie sind unheimlich heimstark, präsentieren sich mannschaftlich geschlossen und verspüren im Gegensatz zum HSV ausschließlich positiven Druck. Für die Region wäre der Aufstieg genial, denn der Karlsruher an sich ist einfach sportverrückt. Die Stimmung wird auch heute Abend wieder riesig sein. Jetzt liegt es nur noch an den Spielern", sagte der Ex-Karlsruher Jens Nowotny zu SPORT1.

+++ 15.28 Uhr: SPORT1-Reporter vor Ort+++

SPORT1-Reporter Christoph Lother ist in Karlsruhe angekommen. Von ihm gibt es die wichtigsten Infos zum Thriller im Wildparkstadion.

+++ 13.31 Uhr: 4.000 Hamburger Fans nach Karlsruhe+++

Der HSV rechnet im Wildparkstadion mit der Unterstützung von 4000 Fans. Bei Twitter wünscht der Klub allen Anhängern eine sichere Anreise.

+++ 12.14 Uhr: Schiri Gräfe als gutes Omen für den HSV+++

Schiedsrichter Manuel Gräfe pfeift das Spiel in Karlsruhe. HSV-Fans verbinden mit dem Referee gute Erinnerungen.

Er pfiff schon das Rückspiel der Relegation im vergangenen Jahr, als der HSV nach einem 0:0 zuhause mit einem 1:1 bei Greuther Fürth den Klassenerhalt klar machte.

+++ 10.17 Uhr: Der Dino sorgt für Schmunzler +++

"Höre gerade "Appetite for Destruction" - gutes Album", "Hab mir HW4 auf den Rücken tätowiert. Jetzt kann nichts mehr schief gehen", "Ich schwitze stark in letzter Zeit. Ist das der Klimawandel?" - auf Twitter sorgt der @Bundesliga_Dino für Erheiterung.

Den Satire-Account des HSV-Maskottchens "Herrmann" wurde nach dem 33. Spieltag gegründet und kämpft und hofft, dass sein Verein nicht zum ersten Mal aus der Bundesliga absteigt.

+++ 9.13 Uhr: Diekmeier kann Rekord einstellen +++

Sollte Dennis Diekmeier beim HSV zum Einsatz kommen, stünde der 25-Jährige schon in seinem sechsten Relegationsspiel auf dem Platz.

Nur Kurt Knoll schaffte dies vor ihm: Er spielte 1985 und 1989 für Saarbrücken und 1987 für Homburg in der Relegation.

Diekmeier bestritt zwei Relegationsspiele mit dem 1. FC Nürnberg im Jahr 2009, in der vergangenen Saison mit dem HSV und das Hinspiel zuhause gegen den KSC.

+++ Update - 7.19 Uhr: Olic fraglich, Ilicevic wohl nicht +++

Der Hamburger SV bangt vor dem Spiel gegen den KSC um sein kroatisches Duo.

Der 35-jährige Ivica Olic hat Probleme mit seinem Rücken und musste unter der Woche wegen eines Allergie-Schocks ins Krankenhaus. Ivo Ilicevic plagen Adduktoren-Probleme. Anders als bei seinem Landsmann deutet sich bei Ilicevic an, dass es für die Partie im Wildpark reicht. 

Der Flügelspieler trug im Training das blaue Leibchen, dass an die designierten Startelfspieler verteilt wurde.

+++ 06.35 Uhr: Stimmung garantiert +++

Direkt nach dem Hinspiel (1:1) kündigte KSC-Torhüter Dirk Orlishausen in der ARD ein stimmungsgeladenes Rückspiel an: "Die Stimmung war grandios, aber auch der Wildpark wird brennen."

Für die Hamburger Fans, die keine Karten mehr bekamen, bietet der HSV die Möglichkeit, das Relegationsrückspiel beim kostenlosen Public Viewing im eigenen Stadion auf einer Großbildleinwand zu verfolgen. Zwei Ausfälle hat Hamburgs Trainer Bruno Labaddia zu verdauen: Verteidiger Heiko Westermann und Antreiber Gojko Kacar sind aufgrund ihrer jeweiligen fünften Gelben Karte für das Rückspiel in Karlsruhe gesperrt.

Auf der Gegenseite muss KSC-Trainer Markus Kauczinski dagegen nur auf Dominic Peitz verzichten, dieser ist aufgrund seiner zehnten Gelben Karte nicht spielberechtigt.

Der Vorteil liegt ganz klar auf Seiten der Gastgeber. Karlsruhe reicht ein torloses Remis zum Aufstieg in die Bundesliga. Der HSV muss auf jeden Fall treffen, um den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit zu vermeiden. Wie gefährlich ein Auswärtstor sein kann, wissen die Hamburger nur zu gut.

Reichte den Norddeutschen doch im letztjährigen Relegations-Rückspiel gegen Greuther Fürth ein 1:1 (0:1), da das Hinspiel vor heimischer Kulisse 0:0 ausging.

Die Aufstellung des Karlsruher SC im Überblick:

Orlishausen - Valentini, Gordon, Gulde, Max - Meffert, Krebs - Torres, Yabo, Nazarov - Hennings

Die Aufstellung des Hamburger SV im Überblick:

Adler - Diekmeier, Djourou, Rajkovic, Ostrzolek - Van der Vaart, Diaz - Olic, Holtby, Ilicevic - Lasogga

So können Sie das Spiel live im Stream, Ticker, TV und Radio verfolgen:

Livestream im Radio: sport1.fm

Liveticker: sport1.de

Livestream: Sky Go und ARD

Live im TV: Sky und ARD

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