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Nach dem Transfer von Sven Ulreich zum FC Bayern holt der VfB nach Przemyslaw Tyton mit Mitch Langerak einen weiteren Torwart. Alexander Zorniger lässt die T-Frage offen.

Das Torwartkarussell beim VfB Stuttgart dreht sich weiter. Die Schwaben haben in Mitch Langerak von Liga-Konkurrent Borussia Dortmund nach Przemyslaw Tyton einen weiteren Keeper verpflichtet. Das gab der VfB am Montag am Rande des Trainingsauftakts für die kommende Saison und der Vorstellung des neuen Trainers Alexander Zorniger bekannt.

Nach Sven Ulreich (zu Bayern München) verlässt indes auch Thorsten Kirschbaum den VfB und schließt sich für kolportierte 500.000 Euro Zweitligist 1. FC Nürnberg an. Der australische Nationaltorhüter Langerak hat rund vier Millionen Euro Ablöse gekostet, er unterschrieb bis Juni 2018. Der Pole Tyton hatte nach Ulreichs Weggang einen Vertrag bis 2017 erhalten.

Mitch Langerak bei seinem neuen Verein
Mitch Langerak ist heiß auf die neue Saison © instagra@mitchlangerak

Zorniger sagte zu der Verpflichtung der beiden Torhüter: "Langerak und Tyton sind sehr positive Typen. Wir müssen eine Konkurrenzsituation im Tor schaffen. Auf dieser Position haben wir zwei Spieler, die unsere Erwartungen erfüllen können."

Auch Kliment kommt

Neben dem Transfer von Langerak gab der VfB am Montag überdies den Wechsel des tschechischen U21-Nationalspielers Jan Kliment (21) vom FC Vysocina Jihlava bekannt. Der offensive Mittelfeldspieler, der bei der U21-EM zuletzt mit einem Dreierpack gegen Serbien überzeugte, erhält einen Vertrag bis 2019.

Langeraks Hoffnungen, beim BVB dauerhaft die Nummer 1 zu werden, hatten sich durch die kürzliche Verpflichtung des Freiburgers Roman Bürki zerschlagen. Nach Langeraks Abschied aus Dortmund dürfte Nationalkeeper Roman Weidenfeller dort die Nummer 2 hinter Bürki sein. Stuttgart hat zudem noch Odisseas Vlachodimos (21) unter Vertrag.

Zorniger äußerte sich auf der Pressekonferenz vor dem Start in die Vorbereitung zu weiteren Personalien. Zu Vedad Ibisevic, bei dem über einen Abschied spekuliert wird, sagte der 47-Jährige: "Ibisevic hat das System schon mal gespielt, er weiß was auf ihn zukommt."

Kader ist zu groß

Dennoch will er den Kader längerfristig nicht in der aktuellen Größe behalten: "Ich werde mir alle Spieler mal anschauen. Aber wir werden nicht ständig mit 28 bis 29 Spielern trainieren."

Auch Sportvorstand Robin Dutt schloss weitere Tätigkeiten auf dem Transfermarkt nicht aus, auch weitere Neuzugänge seien denkbar: "Die Transferperiode ist noch lang."

Zorniger will vor allem am Zweikampfverhalten seine Spieler arbeiten und zudem den Fokus auf die Defensive legen. "Die Mannschaft hat in der letzten Saison sehr gute Laufleistungen gezeigt. Im Zweikampfverhalten gibt es allerdings Luft nach oben", sagte Zorniger. 4-3-1-2 und 4-4-2 sind die beiden Systeme, auf die der Schwabe bauen möchte.

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