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Antonio Rüdiger verlässt den VfB Stuttgart
Antonio Rüdiger spielt seit 2011 für den VfB Stuttgart © Getty Images

Antonio Rüdiger fehlt beim VfB, um individuell zu trainieren - so heißt es. Doch in Wahrheit sucht er einen neuen Klub. Ein Wechsel ins Ausland ist wahrscheinlich.

Von Antonio Rüdiger fehlt weiterhin jede Spur. Während sich der VfB Stuttgart unter seinem neuen Trainer Alexander Zorniger auf die neue Saison vorbereitet, fehlt der Innenverteidiger.

Die offizielle Version des Vereins: Der 22-Jährige hält sich wegen Trainingsrückstand anderweitig fit. Tatsächlich aber wollen Rüdiger und sein Berater Sahr Senesie die Zeit nutzen, um einen Wechsel voranzutreiben.

Der gewünschte Transfer zieht sich aber wie Kaugummi. Der Nationalspieler habe den Anspruch, nicht immer gegen den Abstieg, sondern in der Champions League zu spielen und bevorzugt einen entsprechenden Klub.

Wolfsburg winkt ab

Der VfL Wolfsburg, der lange als neuer möglicher Arbeitgeber und Wunschverein des 22-Jährigen galt, hat laut Medienberichten mittlerweile Abstand genommen. Die Niedersachsen waren nicht bereit, die von Stuttgart geforderten 18 Millionen Euro zu bezahlen.

VfB-Sportvorstand Robin Dutt will von dieser Summe nicht abrücken. "Wir haben überhaupt keinen Druck, ihn zu verkaufen", erklärte er jüngst im SPORT1-Interview. Immerhin läuft der Vertrag des Eigengewächses noch bis zum Sommer 2017.

Zorniger hingegen wünscht sich endlich Klarheit in der Personalie Rüdiger. "Ich hätte gerne vier Innenverteidiger im Training, die sich einen Konkurrenzkampf liefern und bei denen ich sicher bin, dass sie auch am ersten Spieltag auf dem Platz stehen könnten", sagte der Coach der Bild.

Mittlerweile deutet immer mehr darauf hin, dass der Verteidiger die Bundesliga verlässt und ins Ausland wechselt - auch wenn das nicht sein Ziel Nummer eins ist.

Atletico mit guten Karten

Der FC Chelsea und Atletico Madrid gelten als Interessenten.  Laut der Süddeutschen Zeitung sollen die Spanier aber die besseren Karten haben.

Wie praktisch, dass die Kontakte nach Madrid bereits vorhanden sind, verpflichteten die Schwaben doch zuletzt Emiliano Insua von Atletico.

Sollten sich die Parteien auch bei Rüdiger einig werden, wäre das nötige Kleingeld für Wunsch-Nachfolger Hector Moreno von Espanyol Barcelona frei.

Und Zorniger hätte endlich Planungssicherheit.

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