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Claudio Pizarro beim Halbfinale der Copa mit Peru gegen Chile
Claudio Pizarro spielt derzeit mit Peru bei der Copa America in Chile © Getty Images

Torjäger Claudio Pizarro will aus Angst um seine Familie vorerst nicht in seine Heimat zurückkehren. Stattdessen hofft er auf einen Verbleib in der Bundesliga.

Der peruanische Nationalspieler Claudio Pizarro will nach seinem Abschied vom FC Bayern nicht in seine Heimat zurückkehren.

"Zur Zeit ist das nicht möglich. Aus Sicherheitsgründen. Wenn das nicht wäre, würde ich ohne Zweifel nach Peru zurückkehren. Aber ich möchte nicht meine Familie in unbequeme Situationen bringen. Es ist traurig. Aber es ist so", sagte Pizarro in der Süddeutschen Zeitung.

In Peru herrscht seit Jahren eine hohe Kriminalitätsrate, vor allem wegen des Drogenhandels.

Seine Zukunft sieht Pizarro weiter in der Bundesliga. "Das wäre ideal", sagte der 36-Jährige. "Ein, zwei Jahre" wolle er noch spielen, fügte der mit 176 Toren erfolgreichste Ausländer der Bundesliga-Geschichte an - und das wegen seiner Familie am liebsten in Deutschland.

"Ich habe drei Söhne, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Sie sind nun 15, 13 und 9 Jahre alt. Ich würde ihnen jetzt gerne die größtmögliche Stabilität bieten, weil sie schon ein paar Mal umgezogen sind. Sie haben große Opfer gebracht", sagte er.

Pizarro kam 1999 von Allianza Lima zu Werder Bremen, wo er von 1999 bis 2001 und 2008 bis 2012 spielte. Bei den Bayern war er von 2001 bis 2007 und seit 2012 aktiv, in der Saison 2007/08 spielte er beim FC Chelsea. Bei der Copa America erreichte Pizarro dieser Tage mit Peru das Halbfinale.

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