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Heribert Bruchhagen ist seit dem 1. Dezember 2003 Vorstandsvorsitzender bei Eintracht Frankfurt © Getty Images

Bei Eintracht Frankfurt ist nach dem Verkauf von Kevin Trapp die Torwartfrage geklärt - vorerst. Bei SPORT1 spricht der Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und erklärt, warum Roman Weidenfeller keine Rolle mehr spielt.

Heribert Bruchhagen setzt in der Torwartfrage bei Eintracht Frankfurt vorerst auf Neuzugang Heinz Lindner als Nachfolger für den zu Paris St. Germain abgewanderten Kevin Trapp.

"Die Torwartproblematik ist noch nicht final geklärt. Wir fangen aber mit Heinz Lindner an, den wir von Austria Wien geholt haben", sagte der 66 Jahre alte Vorstandsboss der Hessen bei SPORT1.

Über Roman Weidenfeller von Borussia Dortmund wird nicht mehr nachgedacht.

"Weidenfeller ist aus zweierlei Gründen kein Thema mehr", so Bruchhagen. "Erstens, weil die Dortmunder gar nicht gewillt sind, ihn abzugeben. Und zweitens ist er auch gar nicht unsere Gehaltsklasse.“

Und weiter: "Sicher war Interesse von unserer Seite da, aber da gibt es nun mal diese zwei Punkte, die eine Verpflichtung endgültig ausschließen."

Der neue Eintracht-Coach Armin Veh hatte sich zuvor bei einer Podiumsdiskussion in Frankfurt zu dem Thema geäußert: "Wir wollen schon jemanden holen, der die gleiche Klasse wie Kevin hat. Aber wir werden nicht jemanden holen, der schon 34 oder 35 Jahre alt ist, damit wir in zwei Jahren nicht wieder vor dem gleichen Problem stehen."

Damit dürfte sich auch das Thema Tom Starke erledigt haben. Der Ersatztorwart des FC Bayern war zuletzt auch als Trapp-Nachfolger ins Gespräch gebracht worden.

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