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Abdul Rahman Baba trainierte mit einem großen weißen Pflaster © Imago

Der begehrte Linksverteidiger erleidet bei einem Autounfall Gesichtsverletzungen und muss kürzertreten. Trainer Markus Weinzierl glaubt weiter an Babas Verbleib.

Augsburgs begehrter Linksverteidiger Abdul Rahman Baba hatte bei einem Autounfall Glück im Unglück.

Der Ghanaer wurde in seiner Heimat kurz vor dem Abflug in einen Unfall verwickelt, laut Augsburger Allgemeine fuhr er auf ein anderes Fahrzeug auf. Dabei erlitt der 21-Jährige leichte Gesichtsverletzungen.

Nach der Landung in Augsburg mussten ihm einige Glassplitter aus der rechten Wange entfernt werden, beim FCA trainierte er mit einem großen Pflaster unter dem rechten Auge.

Trainer Markus Weinzierl schonte ihn dann auch bei Zweikampfformen und Spielsituationen.

"Wir und er hatten sehr, sehr viel Glück. Es hätte auch schlecht ausgehen können", war Weinzierl erleichtert.

Baba war nach Länderspieleinsätzen erst am Dienstag ins Training eingestiegen.

Die Zukunft des Linksverteidigers ist unklar. Englische und italienische Spitzenklubs sind am Nationalspieler interessiert, zuletzt bot der AS Rom angeblich 18 Millionen Euro.

Baba selbst redet seit Monaten nicht mit der Presse, ist aber offenbar durchaus gewillt beim FCA zu bleiben.

"Er fühlt sich hier sehr wohl und ist glücklich und hat immer in allen Gesprächen ganz klar geäußert, dass er hierbleiben will", sagte sein Trainer.

Dem Europa-League-Teilnehmer liegt auch kein Angebot vor, wie Weinzierl bestätigt: "Wir beschäftigen uns erst damit, wenn es so sein sollte. In diesem Fall wird viel spekuliert und Leute dichten viel hinzu. Bei uns ist nichts aktuell."

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