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Claudio Pizarro (r.) wechselt nicht zu Hannover 96
Claudio Pizarro (r.) wechselt nicht zu Hannover 96 © Getty Images

Präsident Martin Kind schiebt einem möglichen Transfer den Riegel vor. Zuvor hatte Sportdirektor Dirk Dufner bei SPORT1 noch das Interesse am Peruaner bestätigt.

Hannover 96 hat offenbar von einer Verpflichtung von Claudio Pizarro Abstand genommen.

Präsident Martin Kind sagte im kicker, Pizarro passe nicht in die "Strategie der Zukunft". Deswegen sei er bei der Stürmersuche kein Kandidat mehr.

Zuvor hatte Dirk Dufner bei SPORT1  das Interesse am Peruaner bestätigt. "Ich glaube, dass Claudio gerade mit vielen Vereinen in Verbindung gebracht wird, die noch Stürmer suchen, nachdem bekannt wurde, dass er gerne in der Bundesliga bleiben möchte", sagte der 96-Sportdirektor: "Dass man sich dann mit Claudio beschäftigt, ist doch klar."

Mit einem Schmunzeln fügte der Manager hinzu: "Ich habe jahrelang darunter leiden müssen, dass man immer drei Tore kassiert hat, wenn man auf der anderen Seite stand."

Der 36-jährige Pizarro hatte der Süddeutschen Zeitung gesagt, er hoffe noch "ein, zwei Jahre" in der Bundesliga zu spielen: "Das wäre ideal."

Der Peruaner ist mit 176 Toren in 383 Spielen der erfolgreichste ausländische Torschütze in der Geschichte der Bundesliga, wo er für Werder Bremen (1999-2011, 2008/2009 und 2009-2012) und die Bayern (2001-2007 und 2012-2015) spielte. "Man muss sich nicht schämen, wenn man sich als Verein mit dem Claudio beschäftigt", meinte Dufner.

Dufner hatte zwar betont, dass es heißere Kandidaten und noch keine Verhandlungen mit "Pizza" gäbe. Allerdings hatte er hinzugefügt, dass er sich vorstellen könne, "dass wir bei Claudio die Situation abklopfen."

Bei dieser Analyse sprachen anscheinend zu wenig Gründe für Pizarro.

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