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Klaus Allofs ist seit November 2012 Geschäftsführer des VfL Wolfsburg
Klaus Allofs ist seit November 2012 Geschäftsführer des VfL Wolfsburg © Getty Images

Den Geschäftsführer des VfL Wolfsburg lassen die Seitenhiebe des Rekordmeisters kalt. Der 58-Jährige ist dennoch froh, dass der Supercup nicht in München stattfindet.

Zwei Tage vor dem Supercup zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern (ab 20 Uhr im LIVETICKER und in unserem Sportradio SPORT1.fm) hat sich Wölfe-Geschäftsführer Klaus Allofs gegen die jüngsten Sticheleien der Münchner gewehrt.

"Natürlich kann in einem Stadion mit über 70.000 Zuschauern eine gute Stimmung herrschen, und wir hätten auch alle mehr Geld verdient. Ich glaube aber, es ist auch für den deutschen Fußball gut, wenn nicht alles in München stattfindet", sagte der 58-Jährige dem kicker.

FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich zuvor wenig begeistert darüber gezeigt, dass der Supercup in diesem Jahr in der Volkswagen Arena und nicht in der Allianz Arena stattfindet und nicht zuletzt die Stimmung im Stadion des Vizemeisters bemängelt.

Auch seine Andeutungen, wonach sich die Niedersachsen nur dank der Unterstützung von VW eine schlagkräftige Mannschaft erkaufen konnten, konterte Allofs.

"Karl-Heinz Rummenigge weiß ganz genau, dass wir uns im Rahmen des Financial Fairplay bewegt haben. Das heißt, dass wir mit sehr viel weniger Mitteln auskommen müssen als Bayern München, das sich mit seinen strategischen Partnerschaften sehr gut aufgestellt hat. Das ist Qualität", erklärte der ehemalige Nationalspieler.

Allofs weiter: "Andeutungen, dass wir nicht auf saubere Art und Weise finanziert seien, finde ich nicht in Ordnung."

Dennoch nehme er die Statements von der Säbener Straße nicht persönlich: "Es wird auch in Zukunft diese kleinen Spitzen geben, das ist doch auch ein bisschen Folklore. Wir haben miteinander aber keine Probleme."

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