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Bad Ragaz - Roman Bürki erklärt auf seiner ersten PK als BVB-Spieler sein wagemutiges Torwartspiel. Den Konkurrenzkampf mit Roman Weidenfeller nimmt er an. Das Team sei im Soll.

Aufgeschlossen, neugierig, lernwillig - so hat sich Roman Bürki bei seiner Vorstellung im Trainingslager von Borussia Dortmund präsentiert.

"Ich bin ein Torwart, der gerne mitspielt, den Ball auf dem Fuß hat, der keine Angst hat einen Fehlpass zu spielen und dafür auch mal ein bisschen Risiko eingeht", sagte der Neuzugang vom SC Freiburg auf SPORT1-Nachfrage.

Von BVB-Trainer Thomas Tuchel werde ein Torwart verlangt, "der mutig ist", betonte er. Der 24-Jährige beschreibt sich selbst als "modern spielenden Torhüter".

Selbstbewusst ins Keeper-Duell

Das Duell mit Roman Weidenfeller um die Nummer eins nimmt der schweizerische Auswahlspieler selbstbewusst an.

"Ich wusste, was auf mich zukommt, als ich den Vertrag unterschrieben habe. Da war auch noch Mitch Langerak dabei", so Bürki. "Ich muss hier meine Leistung bringen und versuche immer mein Bestes zu geben", erklärte der 4,5-Millionen-Euro-Einkauf.

Die Verdienste von Weidenfeller betrachtet er mit Respekt: "Roman ist schon fast eine Legende beim BVB. Aber auf dem Platz sind wir alle gleich: Wir müssen Leistung bringen."

BVB auf gutem Weg

Von dem Weltmeister und langjährigen Stammkeeper könne er viel lernen. "Wir gehen sehr kollegial und sportlich miteinander um", sagt er über das Verhältnis der Konkurrenten. Ab und zu gebe es sowohl von Weidenfeller als auch von ihm ein paar Sprüche. "So wie es auch sein muss", sagt Bürki.

Im Team und im Klub sei er bestens aufgenommen worden, in der Mannschaft schon sehr gut integriert.

Sportlich sieht der den BVB auf einem guten Weg. "Ich finde, wir funktionieren als Team schon ganz gut", meinte Bürki. "Was der Trainer von uns verlangen wird, können wir sicher erreichen, wenn wir so weitermachen."

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