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Anthony Ujah tut es leid, dass Franco Di Santo doch nicht sein Sturmpartner wird. Er sieht Werder trotzdem gut aufgestellt - und ist Di Santo nicht böse.

Anthony Ujah, Neuzugang des SV Werder Bremen, bedauert den Wechsel von Franco Di Santo zu Schalke 04.

"Ich hatte bereits im Kopf, was wir die Saison über machen werden, ich hatte mich darauf eingestellt, länger mit ihm zu spielen", sagte der Nigerianer, der eigentlich Di Santos Sturmpartner hätte werden sollen, im Gespräch mit mehreren Bremer Medien. Es sei "schade, dass er weg ist. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, mit ihm zusammenzuspielen".

Di Santo hatte am Samstag seine Ausstiegsklausel gezogen und ging für eine festgeschriebene Ablösesumme von sechs Millionen Euro zu Schalke 04. Persönlich übel nimmt Ujah ihm das nicht: "Wenn er sagt, dass es besser für seine Karriere und Zukunft ist, kann ich ihn verstehen. Ich bin ihm nicht böse", zitiert ihn die Kreiszeitung Syke.

Im Interview mit der Bild sieht der 24-Jährige es als gutes Zeichen, dass den Bremern ohne Di Santo ein 3:1-Testspielsieg gegen Europa-League-Sieger FC Sevilla gelungen ist. Das sei "ein wichtiges Signal" gewesen: "Der Abschied Di Santos hat keinen negativen Effekt."

Was den Ersatz für di Santo angeht, den Werder gerade sucht, ist Ujah offen. "Welchen Spielstil der Spieler hat, ist mir egal", sagt er dem Weser-Kurier: "Wichtig ist, dass er einen starken Willen und Hunger mitbringt."

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