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Bruno Labbadia ist zum zweiten Mal Trainer des Hamburger SV
Bruno Labbadia ist zum zweiten Mal Trainer des Hamburger SV © Imago

Trainer Bruno Labbadia vom Hamburger SV hofft auf weitere Neuzugänge für die kommende Saison.

"Wir wissen, dass wir noch einiges tun müssen", sagte der 49-Jährige am letzten Tag des Trainingslagers in Graubünden: "Aber wir wissen auch, dass wir nicht alles machen können, was wir möchten."

Dem finanziellen Handlungsspielraum der Hanseaten sind enge Grenzen gesetzt. Allerdings sollen sich die Hamburger mit dem schwedischen Nationalspieler Albin Ekdal auf einen Transfer geeinigt haben.

Die kolportierte Ablöse in Höhe von etwa 4,5 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler von Cagliari Calcio könnte durch den Verkauf des ausgemusterten Valon Behrami (FC Watford) erwirtschaftet werden.

Zudem ist der HSV weiter an Stürmer Emil Berggreen von Eintracht Braunschweig interessiert.

Als einzige Neuzugänge stehen Labbadia nach dem Fast-Abstieg bisher nur Außenverteidiger Gotoku Sakai (VfB Stuttgart), der ehemalige Leverkusener Emir Spahic und Angreifer Batuhan Altintas (Bursaspor) zur Verfügung. Als mögliche Kandidaten werden Alexandru Maxim (Stuttgart) und Michael Gregoritsch vom VfL Bochum gehandelt.

Labbadia geht zudem davon aus, dass sich Spieler aus dem alten Kader nach dem geglückten Klassenerhalt unter ihm weiterentwickeln werden. "Ich habe einige Spieler im Kopf, bei denen ich die Hoffnungen habe, dass sie ein Stück besser werden", sagte er.

Nach Platz 16 im Vorjahr und dem Umweg über die Relegation gab Labbadia kein konkretes Saisonziel aus.

"Wir dürfen keinen Deut nachlassen. Wir müssen in unseren Handlungen sehr konsequent sein und als Mannschaft geschlossen auftreten - dann können wir einiges bewegen", sagte er.

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