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München - Bayerns Vorstandsboss sieht die Premier League der Bundesliga weit enteilt. Man müsse aufpassen, dass man den Anschluss nicht verliert, warnt Rummenigge.

Die Bundesliga hinkt der englischen Premier League bei den Einnahmen durch TV-Rechte und Auslands-Marketing weit her.

Auch das ist ein Grund, warum der FC Bayern München zu einer Reise nach China aufgebrochen ist, wo die Mannschaft von Pep Guardiola mehrere Testspiele bestreiten und Marketingtermine wahrnehmen wird.

Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nutzte diese Gelegenheit, um Druck auf die Liga zu machen.

"Die Engländer überholen uns gerade links und rechts was TV-Gelder, Marketing und Transferaktivitäten angeht. Die Liga muss schauen, dass sie da nicht den Anschluss verliert", sagte Rummenigge kurz vor der Abreise des Rekordmeisters nach Peking am Donnerstagabend.

 "Um den Anschluss nicht zu verlieren, muss man solche Reisen machen, auch wenn das keine Vergnügungsreisen sind", erklärte Rummenigge weiter.

Rummenigge ist aber optimistisch, den Rückstand noch aufholen zu können. "Wir kommen spät, aber mit Volldampf. Wir werden den Weg konsequent gehen und den Markt beackern. Das ist ein sehr wichtiger Faktor für die Zukunft", sagte er.

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