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Das Stadion in Müngersdorf könnte ausgebaut werden
Das Stadion in Müngersdorf könnte bald ausgebaut werden © Getty Images

Wird das Stadion des 1. FC Köln demnächst ausgebaut? Der Bundesligist erhält für seine Pläne Unterstützung aus der kommunalen Politik.

Der 1. FC Köln erhält mit Blick auf einen zukünftigen Ausbau des Stadions in Müngersdorf Unterstützung aus der kommunalen Politik.

Im Rahmen einer vom Klub organisierten Diskussionsrunde zur sportpolitischen Zukunft der Stadt sprachen sich am Dienstagabend Henriette Reker (59, parteilos) und Jochen Ott (41, SPD), Kandidaten auf das Amt des Oberbürgermeisters, für eine Aufstockung der momentan 50.000 Zuschauer fassenden Arena aus. Köln wählt am 13. September den Nachfolger von Jürgen Roters (SPD).

Gerade mit Blick auf eine Bewerbung Deutschlands für die Europameisterschaft 2024 sei ein Ausbau von Stadion und Infrastruktur sinnvoll, sagten beide Kandidaten. Technisch machbar wäre wohl die Aufstockung auf 75.000 Plätze.

Übernimmt Köln das Stadion komplett?

Zudem zeigten sich Reker und Ott offen für Pläne, die Eigentumsrechte des momentan in städtischer Hand befindlichen Stadions auf den 1. FC Köln zu übertragen. "Eine Stadt muss ein Stadion haben, aber es muss ihr nicht gehören", sagte Reker.

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle ergänzte, es sei denkbar, das Stadion komplett zu übernehmen. Auch eine Mischform, in der Stadt und Klub gemeinsam die Spielstätte betreiben, wird diskutiert.

Den Besitzerwechsel hatte der FC in den vergangenen Jahren mehrfach thematisiert, ohne dafür bisher in der Stadtpolitik den nötigen Rückhalt zu finden. Rund 150 Klub-Mitglieder waren ins Geißbockheim gekommen, um die Diskussion zu verfolgen.

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