vergrößernverkleinern
HSV-Coach Bruno Labbadia möchte kein konkretes Saisonziel ausgeben
Bruno Labbadia stemmt sich gegen den schleichenden Absturz beim HSV © Getty Images

Neue Saison, alte Probleme, aber Bruno Labbadia will nach gerade einmal 90 Bundesliga-Minuten von einer Krise beim Hamburger SV nichts wissen.

"Man muss immer mit Rückschlägen leben, aber wir werden nicht einfach darauf warten", sagt der Trainer vor dem ersten Heimspiel der Hanseaten am Samstag (18.30 Uhr im LIVETICKER) gegen den VfB Stuttgart kämpferisch.

Was bleibt dem leidgeprüften Coach auch übrig? Denn Pleiten, Pech und Pannen begleiten den Bundesliga-Dino auch in der neuen Spielzeit in allen Facetten.

Wie in den Vorjahren ist man sportlich überhaupt nicht in der Spur. Der 2:3-Pokalniederlage beim Viertligisten FC Carl Zeiss Jena folgte eine 0: 5-Bundesliga-Klatsche bei Rekordmeister Bayern München und der Sturz auf den letzten Tabellenplatz.

Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer kann angesichts dieser nicht enden wollenden Kette von Missgeschicken kaum mehr tun, als die Fans um Nachsicht zu bitten.

"Wir machen auch viele gute Sachen. Wer unseren Weg versteht, verzeiht uns auch den einen oder anderen Fehler", sagte der Klubvorsitzende in einem Sport-Bild-Interview.

Und der Ex-Nationalspieler wehrt sich auch dagegen, den HSV schon in dieser frühen Saisonphase mit dem Abstiegskampf in Verbindung zu bringen: "Man kann erst nach sechs, sieben Spielen sehen, wo man sich einpendelt. Ich bin mir sicher, dass wir mehr Wettkampfhärte in der Mannschaft haben als in der vergangenen Saison." ). 

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel