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Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, hat für seine Kritik am Transfer-Wahnsinn und den Wunsch nach Regeländerungen Unterstützung aus der Bundesliga bekommen.

Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen wird in der Bild mit den Worten zitiert: "Es wäre auf jeden Fall fairer, wenn das Transferfenster mit dem ersten Spieltag schließt und auch für das ganze Jahr geschlossen bleibt und nicht im Winter noch mal geöffnet wird."

Ähnlich argumentieren auch Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl und Herthas Michael Preetz.

Zuvor hatte Watzke bei Sky Kritik am Transfer-Wahnsinn der vergangenen Wochen geübt und eine Änderung gefordert: "Mich nervt das kolossal. Wir müssen das Transfer-Fenster wieder zurück schieben auf den 1. August", sagte er.

Er meinte: "Was jetzt in den letzten zwei, drei Tagen passiert, ist grauenvoll."

Watzke begründete seine Kritik wie folgt: Ihn störe es, "dass die ganz großen und reichen Klubs am 30. oder 31. August mit 20, 30, 40 oder 50 Mio noch mal alles durcheinander würfeln - da fragst du dich als Trainer, warum du eine Saisonvorbereitung machst und dann noch vier Mann abgibst und vier Mann dazu kriegst".

Allerdings gibt es auch Gegenstimmen in der Bundesliga. Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking hält dagegen: "In den letzten Jahren waren alle mit dem Zeitrahmen fürs Transfer-Fenster sehr zufrieden." Er sehe keinen Bedarf für Änderungen.

Sein Team hatte mit den Transfers von Kevin De Bruyne (zu Manchester City), Julian Draxler (vom FC Schalke 04) und Dante (vom FC Bayern) in letzter Minute noch einmal viel geändert.

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