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Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld sorgt sich um Mario Götzes Stellenwert beim FC Bayern. In den jüngsten Transfers des Rekordmeisters sieht er eine gefährliche Entwicklung.

Der ehemalige Trainer Ottmar Hitzfeld hat die Transferpolitik des FC Bayern München und den Umgang mit Mario Götze kritisiert.

"Wenn man totales Vertrauen zu Götze hat, holt man nicht Costa", sagte Hitzfeld bei Sky.

Die Bayern hatten im Sommer Offensivspieler Douglas Costa für 30 Millionen Euro von Schachtjor Donezk verpflichtet. Götze, der in der vergangenen Saison häufig auf der Bank saß, vermied zuletzt ein klares Bekenntnis zum FC Bayern.

Hitzfeld sah zudem die Abgänge von Toni Kroos (Real Madrid) und Bastian Schweinsteiger (Manchester United) kritisch.

"Spieler wie Kroos und Schweinsteiger sind gegangen. Dafür kamen Alonso und Vidal, auch sehr gute Spieler, aber man entfremdet sich etwas vom deutschen Markt, da sehe ich ein Problem", sagte der ehemalige Bayern-Coach. "Ich sehe einen Trend, dass man vielleicht zu viele ausländische Spieler holt und die deutsche Mentalität etwas verloren geht."

Hitzfeld holte zwischen 1998 und 2004 sechs Meistertitel mit dem FC Bayern, gewann zwei Mal den DFB-Pokal und triumphierte mit den Münchnern 2001 in der Champions League.

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