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Oliver Kahn kann nachvollziehen, warum der FC Bayern Bastian Schweinsteiger an Manchester United verkauft hat. Mit dem "Identifikations-Pathos" kann der Ex-Nationaltorwart wenig anfangen.

Der Verkauf von Bastian Schweinsteiger an Manchester United sorgte vor allem bei den Fans des FC Bayern München für mächtig Wirbel. Ex-Keeper Oliver Kahn kann mit dem "Kultur- und Identifikations-Pathos" dagegen wenig anfangen und befürwortet die Entscheidung des deutschen Rekordmeisters.

"Ein Verein kann keine Rücksicht darauf nehmen, was ein Spieler geleistet hat, sondern ist dafür verantwortlich, was geleistet wird", sagte der ehemalige Nationaltorhüter dem kicker.

Zwar würden die Fans Identifikationsfiguren brauchen, genauso schnell werde eine Identifikationsfigur aber auch aus dem Stadion gepfiffen, wenn die Leistung nicht mehr stimme, so Kahn weiter.

Der 46-Jährige glaubt zudem, dass sein ehemaliger Teamkollege aufgrund der großen Konkurrenz im zentralen Mittelfeld keinen Stammplatz gehabt hätte: "Und als Einwechselspieler wäre Bastian sicher nicht geeignet gewesen. Aus diesem Blickwinkel war die Entscheidung zu verstehen."

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