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Der SPORT1-Experte versteht Kevin De Bruynes Wechselentscheidung nicht. Bobic erinnert an dessen letzten Auftritt in England und warnt vor dem Konkurrenzkampf bei City.

Fredi Bobic hat bei SPORT1.fm sein Unverständnis über Kevin De Bruynes Entscheidung, den VfL Wolfsburg Richtung Manchester City zu verlassen, zum Ausdruck gebracht.

Dabei erinnerte er an De Bruynes letzten Auftritt in England.

"Er kennt sich ja auf der Insel aus, ist aber auch schnell von der Insel verschwunden, als er bei Chelsea war. Es gab ja auch ein paar harte Aussagen von Jose Mourinho, dass er wie ein trotziges kleines Kind geredet hat, der beleidigt war, wenn er nicht gespielt hat und im Endeffekt nichts zu suchen hat im Land der Männer", sagte der SPORT1-Experte.

"Er ist ein fantastischer Fußballer, der zwei super Jahre in Wolfsburg und Bremen hatte. Es hätte ihm nicht schlecht zugestanden, wenn er noch einmal ein Jahr hier gespielt hätte und sich auch in der Champions League bei Wolfsburg bewiesen hätte."

Bei City wird sich der Belgier einem harten Konkurrenzkampf stellen müssen.

"Die haben eine Top-Truppe. Ich habe mir letzte Woche die Frage gestellt: Wo soll er da spielen? Das wird sehr interessant werden, wie er sich in diesem Haifischbecken mit diesen hochklassigen Spielern durchsetzen kann", meinte Bobic: "Er wird sicherlich kleine Vorteile haben, weil er viel Geld gekostet hat. Aber er wird sich umschauen müssen."

Der Fußball auf der Insel sei einiges robuster und körperbetonter als in der Bundesliga, wo er wiederum schneller und technischer sei. "Ich hätte ihm auf jeden Fall empfohlen, in der Bundesliga zu bleiben", sagte Bobic.

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