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Hans-Joachim Watzke ist Geschäftsführer von Borussia Dortmund
Hans-Joachim Watzke ist Geschäftsführer von Borussia Dortmund © Getty Images

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke findet zuviel Demut vor dem FC Bayern unangebracht. Es könne nicht sein, dass man sich nach einer Niederlage gegen den FCB auch noch bedanke.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat die Klubs der Bundesliga aufgefordert, die Demut vor dem FC Bayern abzulegen.

"Es darf nicht passieren, dass du dich nach einer hohen Niederlage noch bedankst für das wunderbare Erlebnis, das du gerade hattest", sagte Watzke im kicker.

Der jetzige Schalker Coach Andre Breitenreiter hatte sich als Paderborner Trainer in der vergangenen Saison nach einer 0:6-Pleite gegen den Rekordmeister in einem Interview bei den Münchenern bedankt.

Watzke dazu: "Ich nenne keinen Namen. Das ist definitiv die falsche Einstellung. In einem Spiel lässt sich immer etwas machen, auch gegen den FC Bayern. Auf eine Saison gesehen, ist das fast nicht möglich. In Spanien käme der FC Sevilla auch nicht auf die Idee, sich die Meisterschaft zum Ziel zu setzen."

Wirtschaftlich befänden sich die Bayern in einer anderen Dimension, gestand Watzke aber ein: "Wenn ein Klub wie der FC Bayern München dreimal so hohe Spielergehälter wie seine Verfolger spendieren kann, ist es einfach unrealistisch, an Chancengleichheit zu glauben. Was sich ändern muss, ist die Haltung der Klubs vor und in einzelnen Spielen."

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